Schlagwort: Schwarzbuch

Schwarzbuch Teil 2

Im Frühling hat die Gruppe GIARDINO ihr erstes Schwarzbuch publiziert. Unterdessen sind weitere Fakten an das Tageslicht gekommen, so dass unser Vizepräsident, Herr Dr. sc. techn. und Oberst i Gst a D, Franz Betschon, einen zweiten Teil zusammenstellen konnte. Mit diesem zweiten Teil beenden wir die Analyse des IST-Zustandes der Armee.

Schweizer Armee 2011 – Blauäugige Schweiz?

Im Vorfeld der Abstimmung zur «Armee XXI» im Jahre 2003 warnten viele Militärexperten vor einem Abbau der Schweizer Wehrfähigkeit. Das Reformprojekt Armee XXI sah einen umfassenden Umbau des Schweizer Militärs vor: Die Landesverteidigung, und damit die Erfüllung des Verfassungsauftrags, stand nicht mehr im Zentrum der strategischen Ausrichtung, sondern «Interoperabilität» und «subsidiäre Einsätze» im In- und …

Präzisierungen zu Armeefinanzen und dem Tiger F-5

Ich habe gestern anlässlich der Medienkonferenz in Bern diese  Tabelle über die “Ausgaben für die Landesverteidigung” kommentiert: Ausgaben für die Landesverteidigung im Beziehungsfeld des Bundes Jahr CHF Mio. 1990 6’052 1995 5’856 1996 4’799 1997 5’455 1998 5’399 1999 4’988 2000 5’004 2001 4’956 2002 4’788 2003 4’700 2004 4’641 2005 4’693 2006V 4’541 2007F …

Einleitende Worte zur "Schwarzbuch" Präsentation

1. 1989 – 2011: Konzeptionsloses „Reformenkarussell“ Die „Reform Armee 95“ wurde nie wirklich umgesetzt und abgeschlossen. Die anschliessend vom Zaun gebrochene Reform „Armee XXI“ ist grandios gescheitert. Analoges muss vom „Entwicklungsschritt 08/11“ gesagt werden. Während dieser Zeit wurden schwerste konzeptionelle Fehler begangen. Gleichzeitig wurden (und werden!)  gewaltige Materialbestände (mithin Milliarden von Steuergeldern!) vernichtet und damit …

Erschreckende Fakten zum Zustand der Schweizer Landesverteidigung – Die Gruppe GIARDINO präsentiert "Schwarzbuch" zur Sicherheitspolitik und der Armee

Der Schweizer Bevölkerung dürfte kaum bekannt oder sogar bewusst sein, dass für die Verteidigung der Schweiz keine Gesamtstrategie der Armee mehr besteht, nur noch gerade zwei Brigaden mit einigen Bataillonen materiell ausgerüstet werden können, eine Einsatzbereitschaft der Armee nur nach monatelange und teurer Ausbildung erreicht werden kann, defektes Material nicht repariert wird, weil die Kapazitäten …