Schlagwort: SOG

Eine Frage der Souveränität

Die nächste Volksabstimmung am 18. Mai über das Gesetz zur Finanzierung von Gripen-Flugzeugen aus dem ordentlichen Armeebudget ist heiss umkämpft. Die Emotionen und Argumente begleiten uns seit Wochen in unserem Alltag. So ist es an der Zeit, die Bedeutung unserer Luftwaffe in einen aktuellen Kontext zu stellen, auch wenn dies den Totengräbern unserer Armee nicht …

Kasernen müssen Wohnungen weichen

Aus den Zentren von Zürich und Basel ist die Armee schon vor Jahrzehnten ausgezogen. In anderen Städten hingegen besetzt das Militär noch Flächen an bester Lage – ob mit oder ohne Truppen. Das soll sich nun aber ändern: Letzte Woche sprach sich der Ständerat dafür aus, dass die Armee den geplanten Rückbau der Immobilien in …

Moderne Verteidigung als Antwort auf welche Bedrohung?

Die Bundesverfassung sagt in Artikel 58, Absatz 2 «Die Armee … verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit …». Im Militärgesetz ist dieser Auftrag der Armee im Artikel 1, Absatz 2 und 3 bzw. Buchstabe a praktisch wörtlich wiederholt und auch in der …

Gripen-Ja – weshalb?

Die Abstimmung über Gripen-Fonds-Gesetz – und nicht zum Gripen selbst – steht in Kürze zur nationalen Debatte. Viele Argumente hüben wie drüben werden gereicht, wobei diejenigen der Sicherheit und der Kosten wahrscheinlich am meisten verwendet werden. Aber gibt es nicht auch weitere Argumente, über die es sich nachzudenken lohnt? Beitrag von Oberst i Gst Marcus …

SOG-Präsident: "Das Beste ist der Feind des Guten"

Der Abschluss des Vernehmlassungsverfahrens zur WEA fördert nichts Überraschendes zu Tage. Die Einen glauben, das Armeebudget sei mit CHF 5 Mrd. überdotiert, andere sind hingegen der Ansicht, dass auch dieses Budget nicht weit reicht, und wiederum andere sind der Überzeugung, dass das Projekt nicht mit der Bundesverfassung zu vereinbaren wäre. Es ist eine Konstante in …

Äusserungen von Denis Froidevaux in der Sendung "Mise au Point" des Westschweizer Fernsehens

Frage von Sommaruga Carlo, NR, SP/GE: “Im Jahr 2006 hat Denis Froidevaux, heute Brigadier und Präsident der Schweizer Offiziersgesellschaft, in der Presse und der Sendung “Mise au Point” des Westschweizer Fernsehens erklärt, die Milizarmee sei krank, die Dienstpflicht sei fakultativ geworden und die Armee bestehe in Zukunft im Kern aus Berufssoldaten, mit nur noch einer …

SOG sagt "Ja, aber" zur WEA

Die SOG hegt noch immer Zweifel angesichts der Tatsache, dass der Bundesrat und das Parlament (obwohl sich die beiden Kammern für einen Plafond von 5 Mia. ausgesprochen haben) ihre Differenz über Finanzierung der Armee ab 2016 noch nicht bereinigt haben, was die Aussagekraft der vorliegenden Botschaft zur WEA in verschiedenen Themen stark mindert. Die SOG empfindet diese Situation als …

SOG sagt "Ja, aber" zur Weiterentwicklung der Armee

Die Botschaft des Bundesrates zur Weiterentwicklung der Armee ist in der Öffentlichkeit und bei den Milizverbänden heftig umstritten – die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) sagt «Ja, aber» dazu. Der Anlass aus der Reihe Besonderheit Armee zu diesem Thema war mit über 100 Teilnehmern gut besucht und stiess auf ein reges Interesse.

Strategie vor Finanzen bei der Weiterentwicklung der Armee

In der Diskussion um die Weiterentwicklung der Armee WEA fordert die Schweizerische Offiziersgesellschaft SOG mehr strategisches Denken und höhere Glaubwürdigkeit im Bereich der Sicherheitspolitik. Als Leitlinie präsentiert sie fünf Eckpfeiler für den Vernehmlassungsprozess zur WEA. Stellungnahme auf SOG.ch

…und plötzlich tönt alles wie von Giardino…

«Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.» Der alte Traum der Pazifisten wird ein Stück weit Realität. Allerdings nicht freiwillig: Im Ernstfall könnte die Schweizer Milizarmee weder aufgeboten noch ausgerüstet werden. Dies sagt VBS-Chef Ueli Maurer vor der Schweizer Offiziersgesellschaft. Kommentar: Wo bleibt der Aufschrei?