Schlagwort: WEA

Geringere Bedeutung des militärischen Netzwerkes

In den Personalabteilungen wird gemäss dieser Umfrage immer weniger nach dem militärischen Grad gefragt (vgl. Grafik). Auch Zimmermann von Traitafina und Näf von Doodle bezeichnen die Kaderausbildung als nicht relevant für die Stellenbesetzung in ihren Firmen. Es sei sicher kein Nachteil, Militärdienst geleistet zu haben, sagt der Geschäftsführer des mit 300 Angestellten rund 120 Mio. …

Anita Fetz: Weshalb ich als Linke für die Wehrpflicht bin

Und trotzdem werde ich die Initiative gegen die Wehrpflicht ablehnen. Die Vorstellung einer Freiwilligenarmee gefällt mir ganz und gar nicht. Die Gefahr, dass sich vor allem Rambo-Typen melden, ist mir zu groß. Das Beste an der Schweizer Armee ist ihr Milizcharakter mit reinem Verteidigungsauftrag, und die Wehrpflicht ist eine wirkungsvolle Maßnahme gegen den Militarismus. Wenn …

Behördlicher Irrglaube an die papierene Landessicherheit

Der Bundesrat beauftragte am 1. Mai 2013 das VBS, bis Ende 2014 einen neuen Bericht über die schweizerische Sicherheitspolitik auszuarbeiten. Er will erstens «einen starken Fokus auf die Analyse der Bedrohungen und Gefahren für die Schweiz legen.» Zweitens sollen «die Möglichkeiten und Grenzen der sicherheitspolitischen Kooperation mit dem europäischen Umfeld» aufgezeigt werden. Heinrich L. Wirz, …

WEA – worum geht es?

In der Schweizer Armee dauert die Einführung von Neuerungen erfahrungsgemäss rund 10 Jahre. Truppenkommandanten können ein Lied davon singen, dass doch noch jemand eine neue Kampfbrille, neue Korrekturgläser für die Schutzmaske oder einen Helm 04 benötigt. So gesehen ist die Armeereform von 2004 (die sogenannte Armee XXI) noch jung. Trotzdem wird sie in den nächsten …

Die Fehler werden wiederholt – ohne mit der Wimper zu zucken

NZZ: Sie stehen bereits mitten in der Planung der nächsten Armeereform. Eine Reform jagt die nächste. Heisst das, dass die Armee XXI gescheitert ist? CdA: “Man muss zur Kenntnis nehmen, dass die Voraussetzungen für die Umsetzung der Armee XXI gar nie geschaffen wurden. Schon 2003, als das Volk dieser Reform zustimmte, wurden Abstriche am Militärbudget …

Von höchster Stelle bestätigt: Die WEA ist verfassungswidrig!

Im Interview mit der ASMZ (Ausgabe 07/2013, Seite 4ff) bestätigt Bundespräsident Ueli Maurer die schon lange ins Feld geführten Erkenntnisse von Giardino. Hier ein paar Zitate, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: “Die Hauptmotivation für eine WEA zum jetzigen Zeitpunkt sind vordergründig die Finanzen. […] Die vom Bundesrat in der letzten Zeit …

Maurer weiss, was er will – und macht es

Teuer kam für die Schweizer Steuerzahler Ogis Abenteuer mit der «Partnerschaft für den Frieden», der militärischen Zusammenarbeit der Nato mit Nicht-Nato-Mitgliedern: Satte 1,7 Milliarden Franken sollte ein futuristisches «Führungsinformationssystem (FIS)» kosten. Kleine Videokameras an den Stahlhelmen der Soldaten im Schützengraben vorne sollten den Planungsgenerälen in ihren sicheren Führungsbunkern weit hinter der Front das Gefechtsgeschehen in …

Milizprinzip im Crashtest

Ob ein militärisches Korps von Freiwilligen die verfassungsmässigen Aufträge auch nur ansatzweise erfüllen könnte? Ausgereifte Überlegungen hierzu existieren nicht. Weder die Sozialdemokraten noch die Grünen, die den Armeeabschaffern einmal mehr Flankenschutz geben, haben sich bemüht, das Anforderungsprofil der angepeilten freiwilligen Rumpf-Armee zu skizzieren. Das belegt die fehlende Ernsthaftigkeit, mit der die Sicherheitsdebatte zur Linken geführt …

Organisation statt Strategie

Zurzeit bestimmen organisatorische, materielle und finanzielle Fragen die Diskussionen über die Weiterentwicklung der Schweizer Armee. Konzeptionelle Überlegungen kommen dabei zu kurz. Seit dem strategischen Wandel zu Beginn der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts befindet sich die Schweizer Armee – wie andere europäische Streitkräfte auch – in einem laufenden Reformprozess. Im Dickicht der zahlreichen Konzepte, Berichte, …

Das Militär soll raus aus den Städten

Die Schweiz hat rund 40 Waffenplätze. Bis zu einem Dutzend sollen im Zuge des geplanten Armee-Umbaus verschwinden. Für CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann (LU) ist klar: «Der Rückbau von militärischen Aktivitäten muss primär in den Städten stattfinden», sagt die Sicherheitspolitikerin zur Zeitung «Schweiz am Sonntag». Sie hat eine entsprechende Motion eingereicht. «Wir müssen das Militär rausnehmen aus …