Ueli Maurer: Volk wird Armeeentscheide stützen

Ueli Maurer: Volk wird Armeeentscheide stützen

Bundesrat Ueli Maurer blickt mit Zuversicht in die Zukunft: An seiner Jahresmedienkonferenz äusserte er Zufriedenheit darüber, dass das Parlament die Mittel für die Armee aufstocken will. Zudem zeigte er sich sicher, dass das Volk den Entscheid stützen wird.
Der Verteidigungsminister geht davon aus, dass das Stimmvolk im September oder November 2013 über die Entscheide befinden kann, wie er vor den Medien in Kandergrund BE am Mittwoch erklärte. Im ablaufenden Jahr hatte sich das Parlament für eine Armee mit 100’000 Mann bei Kosten von 5 Milliarden Franken ausgesprochen. Mit dem Geld soll auch der neue Kampfjet finanziert werden.
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Kommentare: 15

  1. Alain Vincent sagt:

    BR Maurer arbeitet im Hintergrund sicher fleissig an der Aufarbeitung der vielen unnötigen Baustellen die seine Vorgänger kreiert haben, doch mir scheint es manchmal, dass er die Sache der Armee tatsächlich etwas wenig energisch vertritt. Vielleicht versucht er die verschiedenen Armeegegner und Profiteure auf Abstand zu halten in dem er möglichst wenig Aufsehen um das Thema Armee zu erregen versucht.

  2. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Buschi
    Avez vous de respect pour monsieur Maurer? Avez vous respect des gent avec des opinions differents? Non, vous n’avez pas. Mais les gents qui pense de connaiter le futur, ce sont les aigrefins (comme les astrologes) , les mourons et les fous.
    L’armee suisse a cesse d’etre une armee milice, parce que on entre l’armee a l’age 20 et on s’excuse a l’age de 30. Ca n’est pas une armee milice, ca c’est ridicule. Il a beaucoup de changer pour regagner la capacite de ce defendre. Ueli Maure est le seul politicien qui compris ca plus ou moins. Mais les fous de Berne parles d’une armee suisse qui a existee environs 1950 et ils parles d’un avions (F-5) en service de vietname de sud le meme temps. Vietname de sud se fait ratatine et les F-5 sont brocante, enfin. Il n’etais pas tres intelligent de les acheter….

  3. Alain Vincent sagt:

    Herrn Buschis Gedanken muss ich teils zustimmen; weswegen ich sie für die reinen Deutschschweizer gerne ein wenig übersetze.
    Herr Maurer, Sie sind ein Narr und haben ihren Platz an der VBS Spitze nicht verdient, wenn Sie wirklich denken, dass bei einer Volksabstimmung betr. Kampf-Flugzeuge diese einfach durchgewunken werden wie ein A-Post Brief am Dringlichkeitsschalter? Auf welcher Welte leben sie denn? Mann muss nicht Mathematiker sein um zu begreifen, dass das Volk sich durch Zahlen leiten lässt. Wir wurden mit Zahlen bombardiert während den Parlamentsdebatten. 40 Millionen benötigt ein Upgrade der F-5 Tiger während es 4 Milliarden sind beim Kauf des Gripens.
    Nun, der Teufel kommt raus, wollen Sie uns glauben machen, dass Sie den Kauf dieser Flugzeuge – die wir wirklich benötigen – glaubhaft machen können. Schliesslich sind Sie unfähig, konstruktiv und pro-aktiv zu argumentieren, wie essentiell diese Flieger für unsere Verteidigung sind! Entschuldigen Sie wenn ich mich hier auslasse, aber ich der Classe Politique von Unfähigen überdrüssig.
    Wir haben eine der besten Milizarmeen der Welt, mit der Repuataion einer echten Volksarmee, bereit ihr Land zu verteidigen. Anlässlich meiner vielen Auslandaufenthalte habe ich, wo immer ich Offiziere traf, Komplimente entgegen nehmen dürfen.
    Derzeit ist unsere Armee ernsthaft gefährdet weil die Bevölkerung den Sinn und den Nutzen der Armee nicht sieht und ein solcher Departementsvorsteher daran nichts zu ändern vermag.
    Wir benötigen einen echten Staatsmann der fähig ist, die Armee zu rechtfertigen und zu garantieren, dass sie ihre Aufgaben erfüllen kann. Die Armme ist nicht einfach ein Apparat um Pilze zu sammeln und Strassen zu räumen. Die Armee dient dem Schutz des Landes und seiner Bevölkerung und verschafft dem Staatswesen einen gewissen Respekt. Es mag zwar unrühmlich sein, dass man auf dem internationalen Parkett die Zähne zeigen muss, doch die Welt ist nicht Friede Freude Eierkuchen – soweit ich weiss – und befindet sich wirtschaftlich, politisch und strategisch nicht unbedingt in einer verheissungsvollen Situation in der es nur bergauf gehen kann.
    Ich mache darauf aufmerksam, in gewissen Ländern wo ich zeitweise lebte, fanden Staatsstreiche statt, angeführt durch Militärs, die eben genau einer Classe Politique von Unfähigen überdrüssig waren. Nun haben wir das Glück in der Schweiz zu leben. Doch bei allem Respekt, liebe Politiker, meint Ihr nicht eine gewisse Grenze sei überschritten?!? Habt Ihr gar keinen Respekt mehr für Euer – ja unser – Land?!?

  4. Alain Vincent sagt:

    Nun ja Herr Suter, es ist wirklich fraglich ob man noch von einer richtigen Milizarmee – zumindest im Vergleich zu früher – sprechen soll, aber wie soll man sie alternativ bezeichnen?
    Bei der Miliz-Feuerwehr ist es ja auch nicht so, dass man zwingend von 20 bis 60 mitmachen muss, im Gegenteil, viele machen weniger als 10 Dienstjahre, was heute so der Armee-Standard wäre.
    Meine A XXI Erfahrungen sind ernüchternd, so war ich noch in der letzten 15 Wo RS unter A 95, dank Vorschlag hätte ich zwei Jahre später direkt in eine Of Anw Schule eintreten sollen. Dort angekommen, sah man mich wohl ein wenig als antiker Fremdkörper (ein echter Soldat kommt zusammen mit 7-Wochen-Azubis), so wurde mir nahegelegt zu überlegen ob ich das denn wirklich wolle. Im jugendlichen Eifer stürzte ich mich zurück ins Zivilleben.
    Mein WK Bat wurde in den letzen Jahren ca. 3 Mal reorganisiert und mit neuen Kp und zusätzlichen Aufg ausgestattet.
    Mit 29 bin ich bereit (bis zum endgültigen Rausschmiss) in die Reserve abzutauchen. Wahrscheinlich hätte ich schon mehr Feuerwehr-Diensttage denn militärische geleistet, wäre ich nicht noch militärisch ausserdienstlich aktiv und hätte nicht einen Auslandeinsatz geleistet, dessen Diensttage nicht zählen.
    Wie lange sich die ausserdienstlichen Verbände halten können angesichts des mageren Milizsystems ist wiederum eine andere Frage.
    Rundum betrachtet muss ich sagen, es ist alles verzettelt und am verlottern in diesem Land, doch wer merkt das schon, wir haben ja Konsum und soziale Wohlfahrt.

  5. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Vincent:
    In der Uebersetzung tönt es nicht besser: Es ist nicht das Volk, das den Mythos der sinnlosen Armee und den Mythos des Ewigen Friedens in der Kirche des unmöglichen Panzerkrieges in Europa anbetet. Nein, die Gegner der Armee finden sich ziemlich ausschliesslich in der Bundesverwaltung (denn das Geld für die Armee müsste aus anderen, viel sinnloseren Ausgaben (DEZA, ETH mit über 50% Fremdprofessoren, IV mit über 50% nicht wirklich Invaliden, usw.) geholt werden. Und ironischerweise auch im VBS (denn das Gehalt von Bundesangestellten in Uniform (auch als Offiziere bezeichnet) hängt nicht von der effektiven Kampfkraft der Armee ab. Natürlich hört man im Ausland gutes über eine Armee der 50er Jahre, die so nicht mehr existiert. Ich habe als Beispiel mal eine US Marines Einheit beim Aufstellen und schiessen mit einem Minewerfer gesehen, kein wunder werden wir gelobt, wir sollten uns aber darauf nichts einbilden, denn wir mussten es nie im Ernstfall zeigen und hatten Glück, mehr Glück als Verstand.
    Ein Glück das unsere Kinder und Kindeskinder ev. nicht mehr haben!
    Ein Auftreten ala Mörgeli oder Blocher in dieser Situation ist eher kontraproduktiv (siehe letzte NR Wahlen) und ich würde wie Maurer auch versuchen kleine Verbesserung anzustreben, dass er überhaupt den Gripen auf Kurs gebracht und eine Erhöhung der Militärausgaben in Richtung Volksentscheid bringt ist schon eine tolle Leistung! Es ist nun an uns, mitzuhelfen, das durchzubringen, in dem man in aller Ruhe und immer wiederholend, die Ausgaben für die Armee ins rechte Licht (1/10 der Bildungsausgaben, ein Bruchteil der Gelder im Sozialunwesen usw.) bringt und die Notwendigkeit neuer Kampfflugzeuge (es ist normal ein altes Auto oder Waschmaschine nach 35 Jahren zu ersetzen und nicht weiter ein Diskussionspunkt. Das sieht ziemlich jeder ein) begründet. Wichtig scheint mir auch zu sein, dass der Bürger wieder Verantwortung für die Armee übernimmt und in irgendeiner Rolle eingeteilt wird (und dafür Uniform, Orden und Schoggikeckse kriegt, so lächerlich das ist , es ist dazu da dem Bürger zu zeigen, dass man ihn und seinen Beitrag zum Staat ernstnimmt) . 95% der Aufgaben einer Armee sind nicht “kompatant” und entsprechend ausgebildete Berufsleute können dies auch tun, und das im Frieden möglichst selten aber dafür im Ernstfall bereit und entsprechend eingeteilt sein. Beispiel ist auch ein Kampfflugzeug, das einen Piloten hat, dieser ist der einzige, der wirklich topfit und jung sein sollte. Wer da alles im Hintergrund rumwuselt weiss ich nicht, aber deren Arbeit ist genau gleich wichtig und es müssen viele sein und sind sämtliche Berufe die auch sonst auf dem Flugplatz vorkommen plus etliche Hilfskräfte.
    Zu einem Armeeputsch (eher Offiziersputsch): Es sind ja die gleichen politischen Kreise, die die Armee ganz abschaffen wollen, die auf eine Profiarmee hinarbeiten, erst eine solche ist dann “Putschfähig”, es gibt dann noch weiteres wie die Existenz von Offizierskasten (Kapellen) die auch notwendig sind um zu putschen. Zweitens ist die Schweiz immer noch föderal aufgebaut und mit Ausnahme der AHV und der SBB ist der normale Bürger nicht von der Eidgenossenschaft betroffen, diese findet eher in einer in sich abgeschlossenen und ihm fremden Welt statt (was ja genau die Ursache unserer heutiger Probleme ist). Mein Kontakt mit der Eidgenossenschaft war meist für und über das Militär und wenn man die Milizarmee zerstört wird auch der Zusammenhang der Schweiz langfristig zerstört. Ein Militärputsch in der Schweiz würde die meisten Leute gar nicht ernsthaft betreffen (ausser dass man dann ev. mit einem Eingreifen der NATO und/oder EU-Staaten rechnen muss, um uns zu retten, wie die Lybier, die Afghanen, oder früher die Vietnamesen….) und mir wäre er zum Beispiel scheissegal, ausser dass es dann wohl endgültig Schluss mit meinem geliebten Schiessen auf 300m wäre. Kann ich verkraften oder ich könnte mich sogar mit dem neuen Regime arangieren!

  6. zala boris sagt:

    Ho capito come molti politici e molti ufficiali non ne hanno idea veramente di sistemi d`arma.
    Ammodernizzare un F5 é come pretendere di applicare un sistema elettronico a un cannone della rivoluzione francese.”Perchè il muso dell`FA18 é così grosso?”Cari signori é per l`avionica!!
    Applicare tutta l`avionica a un F5 tiger è pressoché impossibile.Sappiamo che molti stati canaglia perfezionano e aumentano giorno per giorno il loro potenziale balistico.Un aereo moderno dovrebbe essere almeno dotato di sistema di intercettazione di questi sistemi. F5 invece no non si può! Altri aerei moderni si possono sempre ammodernare e migliorare.Adattare sistemi nuovi su un aereo così é praticamente impossibile!Signor Maurer e co.. é ora di finirla di raccontare stupidate alla gente credulona,perché in svizzera c`é gente che non conosce queste cose ma ci sono anche persone che conoscono tutti gli armamenti dalla A alla Z.Semper Fidelis. boris

  7. Betschon Franz sagt:

    Vielleicht ist es wirklich das Beste, wenn das Volk wieder Armeevorlagen beurteilt.Sicher werden wir mit grossem Aufwand die nächsten Abstimmungen zugunten der Armee bestimmen (Flugzeugentscheid, allg. Wehrpflicht). Aber es wird verdammt hart, es wird uns, beispielsweise Giardino, wieder viel Geld kosten, eigenes Geld, nicht dasjenige des VBS! Denn es ist ja unsere Armee, nicht diejenige des VBS!
    Folge wird leider sein, dass U. Maurer und das VBS daraus ein Kompliment für ihre Arbeit ableiten, eine Aufforderung sozusagen, gleich weiter zu fahren wie bisher. Giardino hat keine andere Wahl.
    Das Ansehen, das die Armee im Volk noch besitzt, bezieht sich auf die Erinnerungen an die Armee 61, nicht die Armee 95 und schon gar nicht auf die Armee XXI. Leider kann sich das VBS auch hier mit fremden Federn schmücken.

  8. Willy Stucky sagt:

    Herr Buschi, ich verstehr Ihre Wut auf die classe politique, aber sie trifft ausgerechnet den einzigen Bundesrat des Kollegiums, der ohne Wenn und Aber für die Unabhängigkeit und die bewaffnete Neutralität der Schweiz einsteht.
    Als vor vierzehn Tagen der Bundesrat gewählt wurde, erhielt Ueli Maurer nicht einmal die Mehrheit der Stimmen der Ratslinken. Er wurde dafür bestraft, dass es ihm gelungen war, mit Hilfe der Legislative und gegen den Willen des Kollegiums das Verteidigungsbudget von jährlich rund vier auf rund fünf Milliarden aufzustocken. Und schon lamentierten die Bundesräte Leuthart (CVP), Schneider (FDP) und Widmer-Schlumpf (BDP) öffentlich, dass nun eine Milliarde (d.h. 1,7 % des Bundeshaushaltes) in anderen Departementen fehlen werde.
    Dass Bundesrat Maurer (SVP) den Grippen-Entscheid im Kollegium überhaupt durchgebracht hat, scheint lediglich eine Folge der bevorstehenden Bundesratswahlen gewesen zu sein, weil zu dieser Stunde eine der vier Bundesrätinnen sich aus taktischen Gründen als “bürgerlich” outen wollte. Vielleicht waren es auch zwei Frauen, während sich einer der FDP-Bundesräte – ebenfalls aus taktischen Gründen – gegen den neutralitätspolitisch klugen Grippen-Entscheid gewandt hat.
    Fazit: Sie müssen wohl selbst zugeben, geschätzter Herr Buschi, dass Sie nur noch bei Ueli Maurer, den Sie einen Kasperli nennen, genau wissen, wofür und wogegen er tatsächlich ist. Bei den übrigen höchsten Magistraten unseres Landes handelt es sich hingegen mehrheitlich um rückgratlose Taktiker.
    Noch hat aber bei uns das Volk das letzte Wort – ganz zum Ärger der wahren Kasperlis. Und worauf sonst könnte sich Bundesrat Ueli Maurer denn noch verlassen, wenn nicht aufs Volk?

  9. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Vincent:
    In der Tat ist nur die Armee vor 95 eine richtige Milizarmee. Wir haben damals (ich war nur Soldat) durchaus positive Erfahrungen gemacht (natürlich waren wir nicht freiwillig da und wir hätten durchaus auch wichtigeres tun können), allerdings habe ich als Soldat viel zuviele Diensttage gemacht. Statt WK’s hätte man in der Regel einen kurzen Gesundheitscheck, überprüfung der Eignung (LKW Billet = Fahrer, Dr.-Titel in Chemie nicht Fahrer!), Kurzausbildung maximal 1 Tag, gewisse Umteilungen Vornehmen müssen um die lustigen Begegnungen zu vermeiden. Das wäre dann ein Wochenende. Scharf geschossen wurde in meiner Einheit sowieso am Diensttag oder Mittwoch der ersten Woche und danach ging es noch auf das Ende des WKs zu. Eine Dienstpflicht fängt mit 20 an und hört mit dem Pensionsalter auf, das gilt auch für Feuerwehren, oder glauben Sie in den Berufsfeuerwehren hat es nur Schüler und Studenten? Die meisten Soldaten sind ja auch nicht bei Grenadieren eingeteilt, da müsste man dann mit 35 umteilen, dasselbe gilt für die etwa 100 Piloten. Wichtig ist vor allem, dass man den Leuten wieder sagt, ihr könnt auch mit 50 noch als Soldat Dienst leisten und die Leistungen werden in der Regel vergleichbar mit jüngeren sein. Das würde als Nebeneffekt auch dem Alterfaschismus der im Moment in der Industrie stattfindet etwas den Riegel schieben. Ich darf mich da auf einen etwas höherrangigen Soldaten als mich (wenn auch einen etwas erfolglosen) berufen, nämlich Feldmarschall Luddendorf, der in seiner Biographie des 1. WK mehrmals betont, dass seine Landwehreinheiten (also 40-50) mit 20-30 jährigen mithalten können. Damals aber war das infantristische Element viel wichtiger als heute und auch der allgemeine Gesundheitszustand war schlechter. Heute wäre das noch ausgeprägter. Es ist übrigens krank, wie viel Material gewisse Infantristen der NATO-Armee mitschleppen, diese sind dann tatsächlich unbeweglicher als ein gut ausgebildeter und vernünftig trainierter mittelalterlicher Mann (oder Frau wenn es denn sein muss). Oder jedes anderere Couch-Potato…. Also ich sehe keinen Grund Leute mit 30 zu entlassen, ausser um zwangsweise die Armee reduzieren.
    Uebrigens ich stehe selbstverständlich nicht mehr zur Verfügung.

  10. Brugger Kurt sagt:

    Hallo Giardinofreunde, es ist ein Trugschluss zu glauben in der neuen Zusammensetzung des Parlaments werde es einfacher Militärvorlagen durchzubringen. Offensichtlich ist das Gegenteil der Fall. Ob das Volk wichtigen Vorlagen zustimmen wird, wird in erster Linie davon abhängen, ob es gelingt dieses Stimmvolk positiv von der Notwendigkeit einer kampftüchtigen Milizarmee zu überzeugen. Wenn wir weiterhin “dieses Terrain” der GSOA überlassen, werden immer mehr Stimmbürger den defaitistischen Thesen dieser Armeegegner folgen. Leider. Aber packen wir’s an! Gemeinsam sind wir stärker als die GsOA. Dafür braucht es aber die vereinten Kräfte aller. Auch die ausserdienstlichen Organisationen und die schützenvereine. Ich bin gespannt ob die neue Elite-Organsiation (GGst) dabei auch in Erscheinung treten wird.

  11. Fritz Kälin sagt:

    Von meiner Seite nur eine kurze Randbemerkung:
    Was man immer wieder hört (auch von Leuten, die prinzipiell die Armee befürworten oder wenigstens dulden): “Wir hätten ja keine Chance gegen X”.
    Zum einen erkennen sie, dass die heutige Armee nicht kriegstauglich ist. Aber auch eine +/- kriegstaugliche Armee muss nicht überragend gewinnen, um einen Zweck zu erfüllen. Zuweilen reicht es, wenn man durch Widerstand Zeit gewinnt.* Es wäre SEHR begrüssenswert, wenn die Kader den jungen Rekruten diesen kleinen, aber wichtigen Unterschied vermitteln würden.
    Damit gibt man ihnen auch ein Argument mit ins Zivilleben, wenn sie in einer Diskussion mit Pessimisten als Armeeangehörige rechtfertigen wollen, warum sich Widerstand immer lohnt.
    *Je länger man sich zur Wehr, desto:
    -mehr demonstriert man seinen Willen zur Unabhängigkeit
    -mehr Zeit hat die ‘Internationale Gemeinschaft’, um auf den Agressor Druck zu machen (und die braucht bekanntlich sehr viel Zeit… aber manchmal besser spät als nie). Wir wollen hoffen, dass auch in Zukunft ein militärischer Angriff auf dieses Land schwer zu rechtfertigen wäre.
    -mehr Opfer und Kosten muss der Agressor aufwenden (früher allgemein bekannt als Erhöhung des Eintritts- und Aufenthaltpreis).
    Bei einer ohnehin unzureichend ausgestatteten Armee ist es umso wichtiger, dass im Volk nicht übersteigerte Erwartungen kursieren, welche die Armee nicht erfüllen kann.

  12. Y. Blau sagt:

    Et c’est la raison pour qu’on doit insister maintenant que la direction du département militaire fédérale fait son travaux et met la troupe dans un état opérable. Après cela il faut discuter les autres questions ouverts. L’armement, le rétablissement des capacité de mobilisation et la formation de pratique devaient être prioritaire. On doit juger le chef du département et son équipage s’il y réussissent ou non.
    L’autre côte concerne nous les citoyens et citoyennes. C’est une détermination civile, comme Suter dit: Il semble essentiel que le citoyen et la citoyenne reprennent ses responsabilité pour sa armée et serait classer dans une façon quelconque.

  13. Alain Vincent sagt:

    @ Herr Suter – “oder glauben Sie in den Berufsfeuerwehren hat es nur Schüler und Studenten?” – Natürlich nicht. In den Berufsfeuerwehren sicher nicht. In den übrigen hat es je länger je mehr Schüler+Studenten, da es generell mehr Schüler+Studenten hat in den Jahrgängen die jeweils von den Gemeinden rekrutiert werden! (soviel zum Thema BildungsUNwesen.) Nur werden nicht alle mit 30 rausgeworfen, einverstanden. Feuerwehren wären arm dran, wenn unter den Offizieren (Einsatzleiter/Verantwortung!) keine älteren & erfahrenen Handwerker oder Kleingewerbler wären, die von Natur aus praktisch denken.
    Dies im Gegensatz zur Armee, wo noch immer in gewissen Kreisen das Offiziersdasein alleine fürs Befehlen genügt und Fachkompetenz nur solange gut ist soweit man selber etwas versteht. Anders kann ich mir auch nicht erklären, dass die vielen hohen Offiziere der Armee – welche sich immer “i Gst” rühmen – sich nicht gegen die A XXI gewehrt haben. Das lässt sich nur erklären, dass diese mehrheitlich tatsächlich glaubten, dass das neue System funktioieren kann. Dies wiederum lässt vieles über den Gesamtzustand des Systems Armee erahnen.

  14. Beda Düggelin sagt:

    J’ai compris votre but de suciter le débat, mais quand-même, une fois c’est assez discuté, il faut prendre des décisions. La classe politique était élu de nous-mèmes, le peuple suisse. On reçoit les politiciens qu’on a mérité. Si on ne l’aime pas, il faut aller ailleurs. – Nun ist genügend diskutiert – lasst endlich Taten folgen, die Politiker sind angesprochen! Es gibt natürlich auch noch andere Dossiers, die seit langer langer Zeit vom Parlament willentlich verschleppt werden, so z.B. die Abzocker-Initiative, ein jämmerliches Schauspiel unseres Bundesparlamentes!

  15. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Vincent: Ich glaube wir haben Einigkeit erreicht. Natürlich wären die Berufsoffiziere, wenn Sie sich denn gewehrt hätten, relativ schnell abgeschoben worden. Ich erinnere mich gut an die Diskussionen zur Armee 21 (ich sage Armee 1/2, war aber zu optimistisch), damals sah man in etwa die Doktrin: Wer für Armee21 ist ist Militärfachmann, wer dagegen ist ist ein dummer ungebildeter Idiot. Das haben Sie damals durchziehen können, langfristig wird das nicht funktionieren, aber doch wohl noch ein oder zweimal.

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