Schneller ins Cockpit: Die Schweizer Luftwaffe verkürzt Piloten-Ausbildung um zwei Jahre

Über 300 junge Männer und Frauen bewerben sich jedes Jahr bei der Schweizer Luftwaffe – sie wollen Pilot oder Pilotin werden. Auf die wenigen, die die Eignungsprüfung bestehen, wartete bisher eine sehr lange Ausbildung. Sieben Jahre dauerte es bis zum vollwertigen Kampfjet- oder Helikopter-Piloten. Doch: Das war einmal.

Die Führung der Schweizer Armee hat entschieden, die Ausbildung um zwei Jahre zu verkürzen und umzustrukturieren. Und zwar beinahe ab sofort: Bereits jene, die im September ihre Ausbildung beginnen, werden nur noch fünf Jahre ausgebildet. Die Verkürzung erfolgt komplett zulasten der theoretischen Ausbildung. Bislang musste jeder zukünftige Militärpilot drei Jahre Aviatik an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) studieren – eine akademische Ausbildung, die zukünftig wegfällt.
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Nicht zu wenig Geld, sondern zu wenig Piloten!

Im Artikel des Forum Flugplatz Dübendorf wird mit Recht auf den Umstand hingewiesen, dass das VBS als Begründung für den „Bürodienst“ in Sachen Luftpolizeidienst die vorenthaltenen Finanzen ins Feld führt. Abgesehen davon, dass das VBS in den letzten 10 Jahren Milliarden CHF für letztlich gescheiterte Informatikprojekte in den Sand gesetzt hat und schon wieder ein obskures Projekt in diesem Sinne (NEO) ankündigt, ist die Argumentation vom Geld billig und für denkende Bürger geradezu eine Zumutung.
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