von Giardino Nachrichtendienst, 24.05.2013 17:19
Der Bundesrat sowie die Krisenstäbe aller Departemente und der Bundeskanzlei haben am 23. und 24. Mai im Rahmen einer Strategischen Führungsübung ihr Krisenmanagement getestet. Thema der Übung war ein politisch motivierter, grossangelegter Cyber-Angriff auf die Schweiz. [...]
Ein konsolidierter Bericht wird dem Bundesrat im Herbst 2013 zur Verabschiedung vorgelegt. → Weiterlesen: Strategische Führungsübung 2013: Die Schweiz übt den Umgang mit Cyber-Angriffen
von Gruppe Giardino, 24.05.2013 09:38
Die Anzahl GMTF wirft Fragen auf. Das Rüstungsprogramm (RP) 13 vom Mai 13 wurde am 22.05.13 publiziert. Darin wird auf S. 14 bestätigt, dass mit den RP 08 und der Zusatzbotschaft zum RP 10 “insgesamt 290 GMTF” beschafft wurden/werden (gemäss RP 08 220 GMTF, gemäss (Zusatzbotschaft) RP 10 deren 70). In der ebenfalls am 22.05.13 erteilten Antwort der BR auf die Interpellation Reimann ist dann von “216 (1. Tranche) + 70 (2. Tranche in Auslieferung)” die Rede. Kann das VBS nicht mehr rechnen oder woher kommt diese Differenz? Wie können innerhalb eines Tages 4 GMTF (im Wert von 7.04 → Weiterlesen: Gesucht: 4 GMTF – verloren oder falsch gerechnet?
von Giardino Nachrichtendienst, 23.05.2013 14:56
Interpellation von NR Lukas Reimann:
Nachdem das kompakte, jährliche Taschenbuch “Armee” nicht mehr publiziert wird, fehlen aktuelle Zahlen zu den Materialbeständen. Aus HSO-Kreisen hört man zudem, dass die Armee nicht mehr wisse, wo ihre Fahrzeuge überall in der Schweiz stehen, insbesondere der Typ Duro. Zustand und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sind nach Aussage von Truppenkommandanten schlecht. [...]
5. Wie beurteilt der Bundesrat die Einsatzbereitschaft der Systeme? [...]
Antwort des Bundesrates vom 22.05.2013 → Weiterlesen: Einsatzfähigkeit von Armeematerial
von Giardino Nachrichtendienst, 22.05.2013 15:27
Der Bundesrat hat die Botschaft zur Beschaffung von Rüstungsmaterial 2013 (Rüstungsprogramm 2013) zuhanden des Parlaments verabschiedet. Der Bundesrat beantragt den Eidgenössischen Räten mit dem Rüstungsprogramm 2013 die Beschaffung von fünf Rüstungsvorhaben im Umfang von 740 Millionen Franken.
Mit dem «Einsatznetz Verteidigung» will der Bundesrat die krisenresistente Telekommunikation zugunsten der Armee und des nationalen Krisenmanagements sicherstellen. Die 2011 eingeleitete Beschaffung eines «Unterstützungsbrückensystems 45 m» wird fortgesetzt und die Beschaffung einer «Neuen Fahrzeuggeneration» weiter umgesetzt. Mit der «Verbesserung und Optimierung der Systemverfügbarkeit» soll die Ersatzteilbevorratung für Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme angepasst und mit zusätzlichen «Geschützten Mannschaftstransportfahrzeugen» der Schutz der Truppe verbessert werden. → Weiterlesen: Bundesrat verabschiedet das Rüstungsprogramm 2013
von Gruppe Giardino, 19.05.2013 12:57
Endlich, nach fast drei Monaten (!!!) getraut sich die GSoA bzw. deren Nikolai Prawdzic, ein Statement zum Thema ‘Armee als “Risiko für Demokratie und Menschenrechte“‘ abzugeben. Und selbstverständlich wird dies an einem (heiligen) Sonntag geliefert, wo sich die Schweiz nur für Eishockey interessiert. Der Ball soll also tief gehalten werden, denn die Zeilen sind die Publikation nicht wert. → Weiterlesen: GSoA: Noch immer keine Entschuldigung
von Gruppe Giardino, 18.05.2013 18:50
von Giardino Nachrichtendienst, 17.05.2013 14:46
“Die Milizarmee ist die beste Lösung für die Schweiz für unser Land gibt es kein besseres System. Die Qualität unser Arnieeangehörigen ist einzigartig, und der Bürger in Uniform setzen sich solidarisch für seine Heimat ein. Bürgerrechte werden durch Bürgerpflichten erhalten. Dieser wichtige Grundsatz erinnert uns immer wieder daran, dass unser sicheres Land nur dank dem Einsatz unserer Bürger in allen Sparten unserer Gesellschaft erhalten bleibt. Weitere Vorzüge sind die soziale Durchmischung, der Austausch zwischen den Sprachregionen und die Tatsache, dass die Milizarmee demokratisch kontrolliert ist.” → Weiterlesen: “Wir wollen keine Söldner und Rambos”
von Giardino Nachrichtendienst, 16.05.2013 22:46
Einst war sie der Stolz der Deutschen Marine und jagte Piraten am Horn von Afrika, doch in sechseinhalb Monaten wird die Fregatte “Emden” planmäßig außer Dienst gestellt. Für ihre noch aktiven Schwesterschiffe könnte die letzte Fahrt deutlich früher kommen als geplant.
Der Grund: Personalmangel. Dem Inspekteur der Deutschen Marine, Bundeswehr-Admiral Axel Schimpf, fehlen schon jetzt hunderte Soldaten. Die Marine sei als Arbeitgeber nicht mehr attraktiv, klagt der Admiral. Deshalb müsse man über pragmatische Lösungen nachdenken. Und dazu gehöre dann eben auch, Fregatten, für die es keine Besatzungen mehr gebe, früher als geplant abzuwracken oder U-Boote dauerhaft an befreundete Nationen zu verleihen, sagt der Marinechef. → Weiterlesen: Nur die Schrumpfkur funktioniert
von Giardino Nachrichtendienst, 16.05.2013 21:30
Unterdessen suchen Politiker händeringend nach Geld, mit dem sie die Euro-Einheitswährung weiter »retten« können. Das größenwahnsinnige Euro-Projekt kostet wahnsinnig viel Geld. Und längst ist klar, dass es die Einheitswährung Euro nicht mehr viele Jahre geben wird. Denn der Größenwahn der dahinter stehenden Politik ist gescheitert. Selbst dem dümmsten Sparer dämmert inzwischen, dass ein Sparbuch jetzt eine riskante Geldanlage ist. Man bereitet uns Schritt für Schritt auf einen Crash vor, bei dem unsere Sparguthaben geopfert werden. Klar ist auch, dass es beim Crash erhebliche Unruhen geben wird – auch im deutschsprachigen Raum. Die großen Verwerfungen zeichnen sich schon jetzt ab. Wird es also Krieg in Europa geben? → Weiterlesen: “Das endet im Krieg”
von Giardino Nachrichtendienst, 16.05.2013 14:13
Im Jahr 2012 wurden in den Rekrutierungszentren der Schweizer Armee insgesamt 40‘082 stellungspflichtige Schweizer abschliessend beurteilt. 24‘814 von ihnen sind tauglich für den Militärdienst und 5‘870 für den Zivilschutzdienst. Damit liegt die Tauglichkeitsrate leicht tiefer als in den Vorjahren und beträgt für den Militärdienst 62 Prozent und für den Zivilschutz 14.5 Prozent. Aufgrund der umfassenden Personensicherheitsüberprüfung nicht zum Militärdienst zugelassen wurden 989 Personen (2.46 Prozent).
Der Blick schreibt dazu:
Dass nun mehr als jeder fünfzigste junge Schweizer «gefährlich» ist, sei halt ein «Abbild der Gesellschaft»
→ Weiterlesen: Militärdiensttauglichkeit liegt bei 62 Prozent
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