Warum die Schweiz neue Kampfflugzeuge braucht

Die Schweizer Armee «verteidigt das Land und seine Bevölkerung». Um diesen Auftrag der Bundesverfassung ab Mitte der 2020er Jahre weiterhin erfüllen zu können, muss die Luftverteidigung erneuert werden. Sowohl das heutige System der bodengestützten Luftverteidigung als auch die heutigen Kampfflugzeuge erreichen dann das Ende ihrer Nutzungsdauer.
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Warum der Bund Geld für Jets hat, aber nicht für junge Väter

Herr Parmelin, Milliarden für Luftabwehr, Kampfjets und Olympia – keinen Rappen für junge Väter. Warum hat der Bund Geld für Verteidigung und Sportanlässe, aber nicht für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub?
Der Bundesrat hat entschieden, dass wir jetzt dringend die Sicherheitslücke in unserem Luftraum schliessen müssen. Es geht um den Schutz unserer Bevölkerung vor Angriffen aus der Luft. Ohne Sicherheit gibt es keine Wohlfahrt. Ohne Sicherheit wird die Wirtschaft gebremst. Dann können wir auch keine Sozialleistungen mehr finanzieren.
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Die Treffsicherheit sinkt

Nicht nur mit der Disziplin, sondern auch mit der Treffsicherheit steht es nicht zum Besten. ­ Im vergangenen Jahr erhielten 367 AdA einen Marschbefehl für ­einen Verbliebenenkurs, 2010 waren es bloss 309. Zu einen ­Verbliebenenkurs werden AdA aufgeboten, welche die erforderliche Punktzahl nicht erreichen, also nicht genug treffsicher sind.
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«Arena»: Soll die Schweiz acht Milliarden für Kampfjets ausgeben?

Die Schweizer Luftwaffe braucht eine Frischzellenkur. Die 53 F-5 Tiger und 30 F/A-18 fliegen ihrem Ende entgegen, in etwas mehr als zehn Jahren erreicht auch der letzte dieser Kampfjets sein Ablaufdatum. Um die Flotte zu ersetzten und gleichzeitig die bodengestützte Luftverteidigung aufzurüsten, will der Bundesrat acht Milliarden Franken ausgeben. Der hohe Betrag und der Fakt, dass noch nicht sicher ist, ob das Volk darüber abstimmen kann, geben zu diskutieren.
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Parmelin hat «keine Angst» vor Kampfjet-Abstimmung

Am Mittwoch schaffte der Bundesrat zumindest Klarheit über den Kostenrahmen für die neue Luftverteidigung. Acht Milliarden Franken dürfen Kampfjets und bodengestützte Luftverteidigung als Gesamtsystem kosten. Unklar ist jedoch nach wie vor, ob und wie das Volk über diesen hohen Betrag befinden könne. Es ist aber davon auszugehen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mitreden dürfen. «Ich habe keine Angst, das Geschäft vor dem Volk zu verteidigen», betont Verteidigungsminister Guy Parmelin (58) in der «NZZ».
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Leistet sich die Schweiz eine Luxus-Armee?

Doch leistet sich die Schweiz tatsächlich ein Luxus-Militär? 20 Minuten hat die Truppen- und Flottenstärken unserer Nachbarn und verschiedener Militärmächte mit den unseren verglichen. Das Ergebnis: Pro Kopf gerechnet übertrifft unsere Armee je nach Kategorie sogar die Saudi-Streitkräfte.
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Bundesrat hält an «Obligatorischem» fest

Angehörige der Armee werden auch in Zukunft einmal pro Jahr die obligatorische Schiesspflicht absolvieren müssen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch einen Vorstoss der Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé zur Abschaffung des «Obligatorischen» abgelehnt.
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Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums: Bundesrat fällt Grundsatzentscheide

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2017 Grundsatzentscheide zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Schweizer Luftraums getroffen. Die Schweiz soll neue Kampfflugzeuge und ein neues System für die bodengestützte Luftverteidigung beschaffen. Dafür sollen maximal 8 Milliarden Franken eingesetzt werden. Für diese und weitere Investitionen wird das Armeebudget ab 2021 um jährlich jeweils 1,4 Prozent wachsen. Der Bundesrat hat das VBS beauftragt, bis Februar 2018 Varianten für mögliche Vorlagen zu erarbeiten. Geprüft werden sollen ein Planungsbeschluss, eine Revision des Militärgesetzes, der übliche Weg über die Armeebotschaft oder andere Möglichkeiten.
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Deutsche Militärplaner halten Zerfall der EU für denkbar

Die Bundeswehr hält ein Ende des Westens in seiner jetzigen Form in den nächsten Jahrzehnten für möglich. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus der „Strategischen Vorausschau 2040“ hervor, die Ende Februar von der Spitze des Verteidigungsministeriums verabschiedet wurde und seitdem unter Verschluss gehalten wird. […]

In einem der sechs Szenarien („Die EU im Zerfall und Deutschland im reaktiven Modus“) gehen die Autoren von einer „multiplen Konfrontation“ aus. Die Zukunftsprojektion beschreibt eine Welt, in der die internationale Ordnung nach „Dekaden der Instabilität“ erodiert, die Wertesysteme weltweit auseinanderdriften und die Globalisierung gestoppt ist.

„Die EU-Erweiterung ist weitgehend aufgegeben, weitere Staaten haben die Gemeinschaft verlassen. Europa hat seine globale Wettbewerbsfähigkeit verloren“, schreiben die Bundeswehrstrategen: „Die zunehmend ungeordnete, zum Teil chaotische und konfliktträchtige Welt hat das sicherheitspolitische Umfeld Deutschlands und Europas dramatisch verändert.“
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Armee soll für ihr Budget lobbyieren

Fälle von verschobenen Rüstungsvorhaben sind wenig hilfreich, wenn es um den Verteilkampf bei den Finanzen geht, der in diesen Wochen mit dem Budget 2018 wieder beginnt. Die Armee dürfte dabei einen schweren Stand haben, sagte FDP-Ständerat Josef Dittli in seinem Referat. Denn die Landwirtschaft und auch die Bildung machten starkes Lobbying. So hätten die Hochschulen genau aufführen können, worauf sie bei Kürzungen des Budgets verzichten müssten.
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Erinnerungen an die Armee 61

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