Ein Teamplayer bringt Ruhe in die Armee

«Der Chef ist derjenige, der die anderen braucht»: So umreisst Philippe Rebord, was er unter Führung versteht. Es ist kein Zufall, dass der Chef der Armee dieses Zitat des französischen Dichters und Lyrikers Paul Valéry gewählt hat, um sich gestern nach 100 Amtstagen den Medien zu präsentieren. Denn es zeigt: Der Gebieter über zurzeit 160000 und künftig immerhin noch 100000 Soldaten ist ein ­Teamplayer. Damit grenzt er sich von Vorgänger André Blattmann ab, der als ausgeprägter Selbstdarsteller galt. Die Unterschiede sind auch sonst augenfällig. Während sich Blattmann gerne mit Ja-Sagern umgab, und Kritiker entweder links liegen liess oder in die Wüste schickte, kann Rebord offensichtlich besser mit abweichenden Meinungen umgehen.
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Schweizer Armee denkt über Militär-Imam nach

Im Grunde gibt es keinen Raum für Diskussionen. Das Dienstreglement der Schweizer Armee hält klipp und klar fest: Zuständig für den religiösen Beistand der Soldaten sind evangelisch-reformierte und römisch-katholische Armeeseelsorger.

Doch wie so oft klafft zwischen Gesetz und gelebter Realität eine gewisse Lücke. Bei spezifischen Problemen einzelner Soldaten zieht die Armee schon heute islamische Seelsorger bei. Und hinter verschlossenen Türen diskutieren Armeekader über die Frage, ob und wie Imame als Feldprediger aufgenommen werden könnten.
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Turnschuh statt Kampfstiefel: Die Armee wird zum grössten Fitnesscenter der Schweiz

Die Empfehlungen der Studie sind spektakulär. Die Rekrutenschule soll mit einem neuen Sportkonzept aufgewertet werden. Es beinhaltet vier Stunden Sport pro Woche, gestaltet nach modernsten wissenschaftlichen Kriterien.

Der Fokus liegt auf Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, aber auch auf Ausdauer. Das alte Konzept sah drei Stunden Sport pro Woche vor, wurde aber mangelhaft umgesetzt. Geprüft werden soll auch, ob Sportschuhe und Sportuhren abgegeben werden können. Weiter regt die Studie eine Smartphone-Trainings-App an, mit der sich angehende Rekruten über individuelle Trainingsprogramme auf die RS vorbereiten können.
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Armeechef Rebord will mehr Geld

Geht es nach ihrem Chef Philippe Rebord, braucht die Armee künftig mehr Geld. Die vom Parlament beschlossenen 5 Milliarden Franken pro Jahr genügten langfristig nicht, erklärte er am Montag vor Journalisten in Bern.

Rebord erinnerte an die in die Jahre gekommene Artillerie, die Panzer und die Radschützenpanzer. Entweder könne man diese Waffensysteme ersetzen, oder es entstehe eine Fähigkeitslücke, erklärte der Armeechef an einer Medienkonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt. Wie viel Geld es dafür brauche, sei noch nicht klar.
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Gegengeschäfte für Kampfjet-Milliarden auf dem Prüfstand

Den Anfang hat Guy Parmelin gemacht. In einem Interview mit der «Nordwestschweiz» dachte der Verteidigungsminister vor ein paar Monaten laut darüber nach, beim bevorstehenden Kampfjetkauf auf Gegengeschäfte zu verzichten. Diese nützten zwar den Schweizer Firmen, kosteten aber viel und hätten in Österreich zu Korruption Anlass gegeben.

Während einige Sicherheitspolitiker tobten und andere staunten, gibt es einen, der sich bis heute freut: «Es ist sehr mutig von Bundesrat Parmelin, dass er diesen alten Zopf zur Diskussion gestellt hat», erklärt Michel Huis­soud, der Chef der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK). Mit dem «alten Zopf» sind die sogenannten Offset-Geschäfte gemeint: Die ausländischen Lieferanten von Rüstungsgütern müssen sich jeweils verpflichten, die gesamte Summe, die sie mit dem Verkauf erzielen, mit Gegengeschäften in der Schweiz zu kompensieren.
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Bald private Sicherheitsleute an der Südgrenze?

Ende Dezember forderte Finanzminister Ueli Maurer, das Grenzwachtkorps mit fünfzig Militärpolizisten zu verstärken. Nachdem der Bundesrat diesen Vorschlag auf Eis gelegt hat, prüft Maurer nun Ersatzmassnahmen. Zur Debatte steht der Einsatz privater Sicherheitsdienste.
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Deutsches Verteidigungsministerium: +27 Bataillone, davon 11 Art Abt

Den größten Zuwachs verzeichnet gemäß den Planungen die Artillerie. Nach dem Kalten Krieg wurde sie von knapp 40 auf drei Bataillone zusammengestrichen. […] Künftig soll es 14 Artilleriebataillone geben. Die Planungen hätten zudem weitreichende Folgen für die Beschaffung und die Personalstruktur. Für die insgesamt 27 zusätzlichen Bataillone müssten Kampf- und Schützenpanzer, Geschütze, gepanzerte Fahrzeuge und weiteres Gerät gekauft werden. Es würde sich um die siebte Strukturreform des Heeres binnen 25 Jahren handeln.
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EINLADUNG zur 6. ordentlichen Generalversammlung der Gruppe Giardino

EINLADUNG
zur 6. ordentlichen Generalversammlung
der Gruppe Giardino

Samstag, 29. April 2017, 10.30 Uhr
Mannschaftskaserne der Berner Truppen, Bern


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«Finger weg vom Schweizer Waffenrecht!»: Offener Brief an den Bundes-, National- und Ständerat – Jetzt mitunterschreiben

Wir sind hunderttausende Freizeit- und Sportschütz/-innen im Land, Jäger/-innen, Waffensammler/-innen, Büchsenmacher/-innen, Funktionäre und Gewerbetreibende im weiten Feld des Schweizer Schiesswesens. Wir sind Arbeitnehmer/-innen, Unternehmer/-innen, Polizist/-innen, Jurist/-innen, Politiker/-innen, Armeeangehörige und Dienstuntaugliche, Kindergärtner/-innen, kaufmännische Angestellte, Senior/-innen, Väter, Mütter: Legalwaffenbesitzende gibt es in unserem Land in jeder Einkommensklasse, jeden Geschlechts, in jeder politischen Couleur, in vielen Berufen – ein solider Querschnitt durch die Schweizer Bevölkerung. Wir sind in Sorge.
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GSoA-Vollversammlung beschliesst Kriegsgeschäfte-Initiative

„Während heute Millionen von Menschen in die Flucht vor Krieg und Elend gezwungen werden, läuft das Geschäft mit dem Tod auf Hochtouren: Jährlich wird Kriegsmaterial im Wert von mindestens 370 Milliarden Dollar verkauft. Dabei spielt die Schweiz als einer der grössten und wichtigsten Finanzplätze der Welt eine fragwürdige Rolle. Die Kriegsgeschäfte-Initiative will, dass Investitionen in die Rüstungsindustrie durch die Schweizer Nationalbank (SNB) und Pensionskassen verboten werden. Zudem soll der Bund entsprechende Bedingungen für Banken und Versicherungen fördern. Gerade heute hat die NZZ am Sonntag berichtet, dass die SNB ihre Investitionen in Atomwaffenproduzenten ausgebaut hat. Dies zeigt die Dringlichkeit der Kriegsgeschäfte-Initiative.“
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GV 2017

ACHTUNG:
Neues Datum!

Samstag, 29. April 2017
Bern
Details

Erinnerungen an die Armee 61

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