Verkauf von Bunkern und Kommandoposten kommt voran

In der Aargauer Gemeinde Arni steht beispielsweise ein grosser Kommandoposten der Armee. Er steht mitten in der Landwirtschaftszone und ist ober- und unterirdisch über 5000 Quadratmeter gross. Gebaut wurde er 1986. Er soll für 800’000 Franken verkauft werden. Ob Offerten beim Bund reingekommen sind, sagt Armasuisse nicht. Aber man habe schon 150 Bauten verkauft, heisst es auf Anfrage.
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Die letzten unbestrittenen Helden

Unter den Angehörigen der Schweizer Luftwaffe, besonders unter den Verantwortlichen und den Piloten der Patrouille Suisse, auch im riesigen Kreis der Fans der Patrouille Suisse herrscht Bekümmernis. Man teilt untereinander Trauer und beklemmendes Gefühl, nachdem am Donnerstagnachmittag die 52-jährige, unfallfreie Zeit der famosen Schweizer Kunstflugstaffel zu Ende gegangen ist. Zwei Tiger F-5 hatten sich bei einem Trainingsflug in den Niederlanden touchiert. Ein Flugzeug stürzte ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Gleichzeitig herrscht Erleichterung darüber, dass es nicht schlimmer kam. Trauer über das Unglück darf sein. Doch mit der Patrouille Suisse wird und muss es hernach weitergehen – um eine Erfahrung reicher.
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Jetzt sind alle Schweizer Brücken ohne Sprengstoff

Hübsch liegt sie über dem Rhein, die Holzbrücke, die Stein AG mit Bad Säckingen (D) verbindet. Doch der liebliche Schein trügt: Bis vor wenigen Wochen barg das Bauwerk Sprengpotential. Erst am 16. Oktober entfernten Spezialisten der Schweizer Armee Hunderte von Kilo Sprengstoff aus den Brückenpfeilern. Das berichtet der deutsche «Sonntag».

Die Idee hinter den explosiven Brücken war ebenso simpel wie effizient: Im Notfall – bei Heranrücken des Feindes – hätte man sie in die Luft gejagt. «Ein permanentes Sprengobjekt ist brutal in seiner Wirkung», erklärt der Militärhistoriker Gerhard Wyss dem Blatt. «Das jagen Sie mit fast hundertprozentiger Sicherheit in die Luft. Das braucht keinen Mut, keine Tapferkeit.» […]

Bis Ende Jahr sollen laut Brunner alle weiteren Sprengobjekte des Dispositivs 75 entschärft sein – die Armee setzt im Ernstfall auf beweglichere Barrikaden.

Bedauerlich, findet Militärhistoriker Wyss. «Das war eines der wenigen Gebiete, auf denen die Schweizer Armee Spitze war.»
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Dissuasion: The hidden Air Force

Switzerland is a weird country. A few examples? In case of nuclear war the Swiss have bunkers capable of fitting 100% of country’s population – it is the only (paranoid enough) country to be capable of doing that. Swiss highways can be converted into runways by quickly removing the grade separations in between the lanes. Switzerland also has ad-hoc airbases with hangars carved out of the mountains. And the Swiss Air Force has office hours – yes, office hours. So despite all the “heavy armour” around – just invade at night time and Swiss Air Force pilots are in bed. And due to the noise level which could hurt important Alpine tourist region – Swiss pilots have to go abroad to fly supersonic.

Switzerland is neutral, but has one of the largest armies on a per capita basis and all militia soldiers take their guns home – one could say Switzerland has an almost national paranoia about defense. Where does this come from? Historically, it stems from the fact that Switzerland is at the crossroads of important routes through the Alps – critical for any emperor. During the Cold War, the Swiss built a giant militia-based national defense system that rivals that of any country in the world. If anyone were to invade Switzerland, they would find a nation armed to the teeth. Switzerland has a national building code that requires every home to either have a bunker or pay into a fund to maintain community bunkers – so every Swiss Citizen has quick access to a shelter.
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Armeefilm: Vom Skandal zur Oscar-Nominierung

Der Streifen «Wehrhafte Schweiz» wurde an der Landesausstellung Expo 64 gezeigt und war ein Publikumsmagnet. Er zeigte in martialischer Manier eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Armee. Die inszenierte Abwehrschlacht erhielt eine Oscar-Nominierung. Zuhause löste der Film einen Skandal aus. 
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Erinnerungen an die Armee 61

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