Gripen-Referendum – So läuft die Luftschlacht

Gripen-Referendum – So läuft die Luftschlacht

Das Referendum gegen den Gripen steht. Die Kampfjet-Gegner sammelten nicht nur die notwendigen 50 000 Unterschriften für ein Referendum, sie haben gleich die doppelte Anzahl bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die Argumente des Abstimmungskampfes liegen bereits auf dem Tisch. Kurz nach dem Einreichen der Unterschriften waren die Freisinnigen die Ersten, die den Kauf in Schutz nahmen. «Zu einer glaubwürdigen Armee der Schweiz als souveränes Land gehört auch eine moderne Luftwaffe, damit wir nicht nur den Boden, sondern auch den Luftraum jeder Zeit unter Kontrolle haben», schreibt die FDP.
Bericht auf blick.ch

 

Kommentare: 4

  1. A.Hohermuth sagt:

    Bin ein starker Befürworter für eine schlagkräftige Luftwaffe. Der Grippen ist jedoch die falsche Lösung, denn er ist möglichen Gegnern unterlegen. Es ist nicht fair unseren Piloten ein solches Flugzeug zuzumuten. Dem 2. reichsten Land der Welt muss es möglich sein, ein top Kampfflugzeug zu erwerben, und das in genügender Stückzahl, damit di8e Aufgaben 24/365 ausgeführt und sichergestellt werden können.
    Hier sind wir nun über die Flugzeugbeschaffung am Kernpunkt angelangt. Der Ruf der Armee muss stark verbessert werden, damit der Rückhalt in Politik und bei den Bürgern wieder sichergestellt ist. Man soll stolz sein auf seine Streitkräfte. Dies ist ansonsten überall so – ausser noch bei den noch linkeren Deutschen.

  2. Gripen-Fan sagt:

    @A.Hohermuth
    Der Gripen ist, was die Flugleistungen alleine angeht, dem Eurofighter und Rafale unterlegen. Entscheidend sind jedoch Elektronik mit den Sensoren, Radars und Bewaffnung und hier ist er dem Eurofighter und Rafale gleichwertig. Der Teil der Evaluation, welcher veröffentlicht wurde, bezog sich lediglich auf das Schub-Gewicht Verhältnis (wenn ich die Präsentation von Kkdt a.D Markus Gygax richtig im Kopf habe). Die Gripen haben die beste Einsatzbereitschaft. So schaffte es Tschechien mit seinen 12 Gripen 4 für die Luftraumüberwachung auf dem Baltikum, 4 für Trainings und 2 für die QRA abzustellen! Nach der Landung sind diese innerhalb von 20 Minuten in der Luft. Ein Triebwerkswechsel dauert eine Stunde (mit Miliztruppen!) Die Gripen können als einziger im Kriegsfall auf Schweizer Autobahnen und zivile Flugplätze operieren (vor 5 Jahren ist einer in St.Stephan gelandet und sogar in Bern-Belp). Gemäss der Subkommission Gripen schnitt er laut Luftwaffe mit einer Schulnote von 4.5 ab. Es gab Verwirrung, weil Armasuisse und Luftwaffe unterschiedliche, scheinbar schwer nachvollziehbare Skalen verwendeten. Kurz: Der Gripen ist die beste Wahl für die Schweiz

  3. Hans Ulrich Suter sagt:

    @Hohermuth
    Der Abstimmungszettel steht nicht: Sie wollen
    ( ) Saab Gripen
    ( ) EADS Typhoon II
    ( ) Rafale
    ( ) Su T-50
    ( ) Bleriot IX reicht…..
    daher ist eine Typendiskussion im Moment nicht wirklich nützlich und eben genau das was die GSOA will. Es ist sicher, dass jedes Flugzeug seine Vor- und Nachteile hat. Ich habe in den letzten 15 Jahren auch von sehr, sehr vielen Nachteilen des Eurofighters gehört, aber das ist jetzt egal. Irgendwann wird man eine Entscheidung treffen müssen und die “Experten” müssen mit ihren Daten die wir nicht haben auswählen.
    Richtig ist aber die Bemerkung, dass die 22 Gripen wahrscheinlichst zuwenig ist. Da müsste dann aber das Kriterium, Zusatzbeschaffung auch eine Rolle spielen und das spricht meienr Meinung nach für den Gripen.

  4. Alain Vincent sagt:

    Wenn ich lese, wie sich die neuen Super-Flieger in der Entwicklung machen, denke ich: je einfacher, desto besser.
    Artikel:
    http://defensetech.org/2014/01/29/report-f-35-cracks-in-tests-isnt-reliable/?ESRC=deftech.sm
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/stealth-flugzeug-pentagon-kritisiert-f-35-kampfjet-a-887552.html
    Wir brauchen keine Eier legende Wollmilchsau von Raketenflieger, sondern ein anständiges, zuverlässiges, gutes oder sehr gutes Flugzeug. Das ist der Gripen.
    Wir brauchen kein Flugzeug aus neo-kolonialistischer Küche verschuldeter EU-Staaten. Wir wissen nicht, was uns solch eine Verbandelung irgendwann für politische Zugeständnisse abverlangen könnte. Der Gripen ist auch politisch klein aber fein. Das ist gut so.

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