Flugplatz Dübendorf: Weiteres Vorgehen

Der Militärflugplatz Dübendorf soll wie vom Bund 2014 beschlossen als ziviles Flugfeld betrieben werden. Der Zuschlag ging an die Flugplatz Dübendorf AG. Der von den Standortgemeinden inzwischen eingebrachte Vorschlag für einen „historischen Flugplatz mit Werkflügen“ wurde vom Bund geprüft. Die Abklärungen haben ergeben, dass er operativ weitgehend umsetzbar wäre, aber wichtige Anforderungen des Bundes nicht erfüllt. Der Bund ist jedoch bereit, zusammen mit dem Kanton Zürich und den Standortgemeinden nach Möglichkeiten zu suchen, wie ihren Bedürfnissen und Anliegen Rechnung getragen werden kann. Dies soll im Rahmen des SIL-Prozesses erfolgen.
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Flugplatz Dübendorf: Bund passt Planungen für den Innovationspark und die Aviatik an

Am 3. September 2014 hatte der Bundesrat beschlossen, den Militärflugplatz Dübendorf neu als ziviles Flugfeld mit einer Bundesbasis zu nutzen und auf einem Teil des Bundesgeländes die Errichtung des Hub-Standortes Zürich des Schweizerischen Innovationsparkes zu ermöglichen. Da neue Flugplätze in der Schweiz kaum mehr realisierbar sind, ist es aus Sicht des Bundes sinnvoll, ehemalige Militärflugplätze zu erhalten und nach Möglichkeit der Zivilluftfahrt zur Verfügung zu stellen. Das entspricht auch der strategischen Stossrichtung des Luftfahrtpolitischen Berichts 2016.
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NR Ruedi Noser: „Giardino ist gefährlicher als die GSoA“ (Nachlese)

Wir brauchen eine starke und funktionierende Armee. Das Parlament hat mit dem Ja
zur Weiterentwicklung der Armee (WEA) die nötigen Rahmenbedingungen für eine
glaubwürdige Milizarmee mit 100 000 Armeeangehörigen geschaffen und gibt ihr mit
jährlich fünf Milliarden Franken auch Mittel dazu. Nun müssen die Bürgerlichen und
auch die Schützen gegen das Referendum zusammenstehen, am gleichen Strick
ziehen und Ja zu einer starken Armee mit Zukunft sagen. Wir müssen uns vorsehen,
die Gruppe „Giardino“ ist gefährlicher als die „GSOA“.
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Flugplatz Dübendorf: Bundesgericht erteilt demokratischer Mitbestimmung eine Absage

Das Bundesgericht lehnte heute mit dem Stichentscheid des Präsidenten die Beschwerde des Forum Flugplatz Dübendorf gegen den Kantonsrat des Kantons Zürich ab.
Das Volk hat somit definitiv keine Mitsprache beim überdimensionierten Projekt „Innovationspark Dübendorf“.

Mit einer Beschwerde des Forum Flugplatz Dübendorf wollte der Verein erreichen, dass das Zürcher Stimmvolk zum masslosen Innovationspark Dübendorf mitreden darf. Mit seinem heutigen, äusserst knappen Entscheid (3 zu 2; Stichentscheid des Präsidenten) verwehrte das Bundesgericht dies dem Stimmvolk jedoch.
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Mangelnde Transparenz in Sachen Flugplatz Dübendorf

Immer wenn das Thema Militärflugplatz Dübendorf zur Sprache kommt, betonen sowohl der Departements Vorsteher des VBS, Bundesrat Ueli Maurer als auch der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, dass dieser wegen der hohen Betriebskosten für die Armee nicht mehr tragbar sei. Nimmt man diese allerdings etwas genauer unter die Lupe, dann sind sie gar nicht so hoch wie behauptet. Wurden diese Kosten von der Armeeführung zu Beginn der Diskussion um die Schliessung des Militärflugplatzes noch mit exorbitanten 90 Mio. Franken pro Jahr beziffert, so schrumpften sie stetig um dann irgendwann bei CHF 30 Mio. zu verharren. Doch auch diese Zahl ist viel zu hoch gegriffen. Ein fachkundiges Gremium, dem u.a. hohe aktive und ehemalige Luftwaffenoffiziere mit einschlägiger Erfahrung angehörten, hat seinerzeit die Kosten für den Betrieb und Unterhalt der Piste und der zugehörigen aviatischen Infrastruktur, und nur diese sind relevant, mit ca. CHF 8 Mio. pro Jahr veranschlagt.
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Der Innovationspark ist eine Katastrophe

In seinen Gedanken zum Innovationspark (NZZ 8. 8. 15) bezeichnet Andreas Schürer diesen als Chance für den Grossraum Zürich. Leider werden die Gefahren und Probleme dieses überdimensionierten Projekts permanent ausgeblendet. Allein schon die Idee ist eine intellektuelle Fehlkonstruktion. In der schnelllebigen und vernetzten Welt ist ein Innovationspark ein veraltetes Modell. Für die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft braucht es ein Interesse beider Player, aber keine gigantischen Strukturen.
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Militärflugplatz Dübendorf: Sachpläne gehen in die öffentliche Mitwirkung

Der Bundesrat hat beschlossen, dass der Militärflugplatz Dübendorf künftig einerseits als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis genutzt und anderseits auf einem Teil des Areals ein Innovationspark ermöglicht werden soll. Dazu müssen die Sachpläne des Bundes für die militärische und zivile Luftfahrt angepasst werden. Für beide Prozesse beginnt heute die Anhörung der Behörden und am 24. August das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung. Bund und Kanton haben die Behörden der betroffenen Gemeinden heute über beide Prozesse informiert.
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Patrouille Suisse darf im August nicht über Dübendorf fliegen

Vom 6. bis 16. August 2015 ist auf dem Flugplatz Dübendorf die Durchführung einer Modellkunstflug-Weltmeisterschaft geplant. […] Die am Samstag, 8. August 2015, vorgesehene Flugvorführung (Patrouille Suisse oder PC-7-Team), die die Anwohnerschaft unnötigerweise zusätzlich mit Lärm belasten würde, hat der Gemeinderat jedoch abgelehnt. Mit aller Deutlichkeit habe er gemäss Mitteilung darauf hingewiesen, dass er grundsätzlich gegen zusätzlichen Fluglärm und Flugbewegungen auf dem Flugplatz Dübendorf sei.
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Dübendorf: Innovationspark und ziviles Flugfeld mit Bundesbasis

Der Militärflugplatz Dübendorf mit einer Fläche von rund 230 Hektaren ist die grösste strategische Landreserve im Eigentum des Bundes. Das Areal im dichtbesiedelten Glatttal und in unmittelbarer Nähe des Wirtschaftsstandortes Zürich bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Aufgrund seiner Lage und guten Erschliessung ist es für den Bundesrat wichtig, dass künftigen Generationen die grösstmögliche Handlungsfreiheit erhalten bleibt. Da das VBS entschieden hat, die Piste nicht mehr weiter zu betreiben und sich auf eine Helikopterbasis zurückzuziehen, hat der Bundesrat verschiedene Optionen für das Gelände geprüft und sich 2013 im Grundsatz dafür ausgesprochen, einen zeitlich befristeten zivilen Weiterbetrieb des Flugplatzes zu prüfen. Das UVEK erhielt den Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem VBS Offerten möglicher ziviler Betreiber für den Flugplatz einzuholen, der genügend Platz lässt für den auf dem gleichen Areal geplanten Innovationspark. Zudem wird die Armee in Dübendorf künftig zusätzlich zur Helikopterbasis auch die Piste mitbenutzen können.

Mit den heute gefällten Entscheiden verfolgt der Bundesrat das Ziel, alle drei Interessen des Bundes (militärische Aviatik, zivile Aviatik, Innovationspark) parallel weiterzuverfolgen.
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Der Bundesrat dreht in Dübendorf die Zeit zurück

Die Schweiz verdankt den Militärflugplatz Dübendorf und damit ein bedeutendes Stück Luftfahrtgeschichte einem Franzosen. 1909 suchte nämlich der Aviatikpionier Reynold Jaboulin aus der Grande Nation in Zürichs Umgebung nach einem Gelände für seine waghalsigen Flugdemonstrationen. Er wurde in Dübendorf fündig. Geschickt verhandelte der Franzose mit nicht weniger als 104 Grundbesitzern. Mit Erfolg: Im Oktober 1910 fand ein grosses Flugfest an der Glatt statt.

1914 bestimmte der Bund das Dübendorfer Gelände als eidgenössischen Militärflugplatz. Und während das Areal bis am 27. November 1918 privaten Eigentümern gehörte, erwarb es die Landesregierung an diesem Tag für 380’000 Franken. Aber auch der Kanton hatte mit dem Areal Grosses vor:…
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GV 2017

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Samstag, 29. April 2017
Bern

Erinnerungen an die Armee 61

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