Schlagwort: Infrastruktur

Der Innovationspark ist eine Katastrophe

In seinen Gedanken zum Innovationspark (NZZ 8. 8. 15) bezeichnet Andreas Schürer diesen als Chance für den Grossraum Zürich. Leider werden die Gefahren und Probleme dieses überdimensionierten Projekts permanent ausgeblendet. Allein schon die Idee ist eine intellektuelle Fehlkonstruktion. In der schnelllebigen und vernetzten Welt ist ein Innovationspark ein veraltetes Modell. Für die Vernetzung von Wirtschaft …

Parlamentarische Anfragen (Tiger, Sprengobjekte) und die Antworten des Bundesrats

Uruguay und unsere F-5E Tiger (Keller, SVP) Länger kursieren Gerüchte, dass die Schweiz die Absicht hat, der Luftwaffe Uruguays F-5E Tiger zu überlassen. Ein entsprechender Artikel erschien auch im Luftfahrtmagazin AirInternational. Haben solche Pläne bestanden? Beabsichtigt der Bundesrat, Tiger-Flugzeuge abzustossen (auch hinsichtlich des Volks-Neins zum Gripen), bevor klar ist, wie die Schweizer Luftwaffe künftig bestückt …

Schweizer Armee lässt sich von Privaten schützen

Statt Soldaten bewachen Private das Armeelogistikcenter in Othmarsingen AG. «Aufgrund des Personalabbaus können solche Aufgaben nicht mehr aus eigenen Kräften erfüllt werden», sagt Christoph Brunner, Informationschef Verteidigung der Armee zur «Aargauer-Zeitung». Seit Anfang Jahr hat die Armee Mitarbeiter der Delta Security engagiert. Damit entscheiden Private, wer Zutritt zum Armeegebäude hat und wer draussen bleiben muss. Aus …

Was wird jetzt aus den Kasernen?

Es ist eine Radikalkur, welche Verteidigungsminister Ueli Maurer der Armee verordnet hat: Die WEA. Die Abkürzung steht für «Weiterentwicklung der Armee», wobei unter Weiterentwicklung primär die Schliessung von Kasernen und Flugplätzen zu verstehen ist. Lange wurde gerätselt, welche Truppenunterkünfte es erwischt, im Herbst liess Maurer die Bombe platzen. Unter anderem die Standorte Frauenfeld, Fribourg oder …

Kasernen müssen Wohnungen weichen

Aus den Zentren von Zürich und Basel ist die Armee schon vor Jahrzehnten ausgezogen. In anderen Städten hingegen besetzt das Militär noch Flächen an bester Lage – ob mit oder ohne Truppen. Das soll sich nun aber ändern: Letzte Woche sprach sich der Ständerat dafür aus, dass die Armee den geplanten Rückbau der Immobilien in …

Der Bundesrat dreht in Dübendorf die Zeit zurück

Die Schweiz verdankt den Militärflugplatz Dübendorf und damit ein bedeutendes Stück Luftfahrtgeschichte einem Franzosen. 1909 suchte nämlich der Aviatikpionier Reynold Jaboulin aus der Grande Nation in Zürichs Umgebung nach einem Gelände für seine waghalsigen Flugdemonstrationen. Er wurde in Dübendorf fündig. Geschickt verhandelte der Franzose mit nicht weniger als 104 Grundbesitzern. Mit Erfolg: Im Oktober 1910 …

Schaffen wir jetzt den Luftschutzkeller ab?

Bundesrat Ueli Maurer liess [diese Woche] verlauten, warum es zahlreiche militärische Bunker nicht mehr brauche: «Wahrscheinlich kommt es in der Schweiz nicht mehr zu einem Panzerkrieg, bei dem alle unter den Boden müssen», sagte Maurer gegenüber 20 Minuten. «Deshalb müssen wir diese Anlagen auch nicht behalten.» In der ganzen Schweiz sollen deshalb unterirdische Bunker, Tankanlagen …

Jetzt verkauft die Armee auch ausgediente Panzersperren

Vom alten Pinzgauer über die Zeltblache bis zu Taschenlampen: Es gibt fast nichts, das die Schweizer Armee aus ihren üppigen Materialbeständen nicht feilbietet. Neuerdings kommen auch immer mehr Immobilien auf den Markt. Bunker, Festungsanlagen und Panzersperren. Rund 14 000 solcher Anlagen sind laut Ueli Maurers Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) noch im Besitze der …

In Dübendorf soll weiterhin geflogen werden

Geht es nach der Eidgenossenschaft, soll auf dem Areal des Militärflugplatzes Dübendorf auch weiterhin geflogen werden. Der Bund prüft, ob sich sich ein Betreiber finden lässt, der für die nächsten zwanzig Jahre einen Flugbetrieb aufrechterhalten würde.

Armee-Bauten: Nationalrat bewilligt «absolutes Minimum»

Die Armee will den Waffenplatz Bure (JU) und den Flugplatz Payerne (VD) sanieren. Dafür sowie für eine Reihe weiterer Bauvorhaben hat der Nationalrat knapp 408 Millionen Franken bewilligt. Verteidigungsminister Ueli Maurer sprach vom «absoluten Minimum».