Ausserdienststellung von Armeematerial (Armeebotschaft 2018)

Wir rufen in diesem Zusammen in Erinnerung:

Motion Niederberger „Ausserdienststellung von Rüstungsgütern“
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Das Ende der Festungsminenwerfer

«Die Bestie» soll verschrottet werden

Die Soldaten nannten sie «die Bestie»: die mächtigste Kanone, welche die Schweizer Armee je hatte. Reichweite: 40 Kilometer. Feuergeschwindigkeit: Fünf Stahlgranaten in 25 Sekunden. Wieviele «Bestien» es gibt: geheim. Wo sie stationiert sind: offiziell geheim klassifiziert, auch heute noch. Bekannt ist nur, dass seit 2011 kein Bison — so der offizielle Name des Monstergeschützes – mehr einen Schuss abgefeuert hat. Im gleichen Jahr leisteten auch die letzten Kanoniere der Festungsartillerie ihren letzten WK, dann wurde die Truppe aufgelöst. In der Einsatzdoktrin der Armee spielen die Bisons schon seit Jahren keine Rolle mehr. Doch sie sind immer noch da, tief eingebunkert in ihren Stellungen in den Alpen. Eingemottet und minimal unterhalten. Um die «Bestie» im Fall aller Fälle reaktivieren zu können.
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Bundesrat verabschiedet Armeebotschaft 2018

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Februar 2018 die Armeebotschaft 2018 zuhanden des Parlaments verabschiedet. Bei den Verpflichtungskrediten für insgesamt rund 2 Milliarden Franken setzt er drei Schwerpunkte: Er will erstens bestimmte Systeme der Luftwaffe modernisieren, zweitens die Ausrüstung der Truppe ergänzen und drittens die Infrastruktur für die Ausbildung ausbauen. Zudem beantragt der Bundesrat die Ausserdienststellung von nicht mehr benötigten Systemen oder Teilen davon; dazu gehört rund die Hälfte der F5-Tiger-Kampfflugzeuge. […]

Die Kosten der Ausserdienststellungen können weitgehend durch die erwarteten Liquidationserlöse gedeckt werden. Zudem sinkt der jährliche Betriebsaufwand um 5,5 Millionen Franken. Die Einsparungen sind notwendig, um Finanzmittel für Investitionen freizumachen.
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Bund will Hälfte der Zivilschutzanlagen schliessen

Der Kalte Krieg liegt weit zurück. Unter der Erde aber hat sich seit den 1980er-Jahren nur wenig verändert: Rund 2000 Zivilschutzanlagen verteilen sich über das Land. Dabei brauche es viele von ihnen schlicht nicht mehr, sagt Kurt Münger vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz. «Die sicherheitspolitische Lage ist sicherlich nicht mehr die gleiche wie in der Epoche des Kalten Krieges. Insofern ist auch der Bedarf nicht mehr genau gleich.»
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Der Ausverkauf geht weiter: Artilleriewerk zu verkaufen – für 200’000 Franken

Aktuell hat die armasuisse das Artilleriewerk A1680 La Braye (Château d’Oex) für 200’000 Franken zum Verkauf ausgeschrieben. Inbegriffen ist das dazugehörige «Chalet». Die Grundstückfläche beträgt fast 20’000 Quadratmeter. Die Eingabezeit ist mit 22. Juli im Vergleich zu anderen Objekten sehr kurz angesetzt.
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In Knochenarbeit Bunker räumen

Im zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges hat sich die Schweizer Armee auf das Réduit in den Alpen verlassen. Konflikte sind mobiler geworden, das Réduit hat seine Zeit hinter sich und wurde aufgegeben – die Bunker sind geblieben. Viele von ihnen werden nun von der LBA ausgeräumt.
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Der weiterentwickelte Hof – ein Drama in vier Reformen

Es war einmal ein Bauer. Willy hiess er. Er hatte einen Hof, 65 Kühe, seine Frau Vreneli, einen anständigen und allseits respektierten Fuhrpark, war glücklich, zufrieden und wohlhabend. Dann kam die Wende auf dem Milchmarkt: Milch kam ausser Mode. Er wusste nicht wie weiter und suchte Rat bei seinem Knecht Christian. Christian empfahl im Rahmen des Fitnessprogramms “Farm95” einen Teil der Kühe zu verkaufen. Es blieben noch 42. Der Milchertrag war noch gut.

Nach der Jahrtausendwende kam Christian mit glänzenden Augen zu Willy und legte sein neues Konzept “FarmXXI” auf den Tisch. Er hatte es zusammen mit Vreneli in vielen Nachtstunden entwickelt. Radikal sollte mit der Vergangenheit abgeschlossen werden. Statt in Futter sollte das Geld lieber für anderes ausgegeben werden. Vreneli lud von da an viele Leute zu sich ein, baute eine Solaranlage auf das Dach und gab Geld an alle die sie um Geld fragten. Der Schuldenberg wuchs.
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Alte Sperren gegen den Feind

Ursprünglich dienten die Panzerbarrikaden dazu, bei militärischen Angriffen die Weiterfahrt für Panzer zu verhindern oder zu erschweren. Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse), das für die Objekte zuständig ist, schreibt jedoch auf Anfrage: «Panzerbarrikaden sind nicht nur für die Landesverteidigung, sondern können auch dem Grenzschutz oder der Polizei behilflich sein.»
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Saurer-Lastwagen der Armee haben ausgedient

Die rund 30-jährigen Saurer-Lastwagen der Schweizer Armee haben ausgedient: Die Armee mustert die Fahrzeuge des Typs 6DM bis Mitte nächsten Jahres aus, jene des Typs 10DM bis voraussichtlich 2018. Die Militärlastwagen werden abgerüstet und anschliessend versteigert.

Das Bundesamt für Rüstung (armasuisse) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der Zeitungen «Südostschweiz» und «Aargauer Zeitung» vom Mittwoch. Der Ersatz erfolge im Rahmen der generellen Flottenerneuerung, schreibt armasuisse.
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Erinnerungen an die Armee 61

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