Der weiterentwickelte Hof – ein Drama in vier Reformen

Es war einmal ein Bauer. Willy hiess er. Er hatte einen Hof, 65 Kühe, seine Frau Vreneli, einen anständigen und allseits respektierten Fuhrpark, war glücklich, zufrieden und wohlhabend. Dann kam die Wende auf dem Milchmarkt: Milch kam ausser Mode. Er wusste nicht wie weiter und suchte Rat bei seinem Knecht Christian. Christian empfahl im Rahmen des Fitnessprogramms “Farm95” einen Teil der Kühe zu verkaufen. Es blieben noch 42. Der Milchertrag war noch gut.

Nach der Jahrtausendwende kam Christian mit glänzenden Augen zu Willy und legte sein neues Konzept “FarmXXI” auf den Tisch. Er hatte es zusammen mit Vreneli in vielen Nachtstunden entwickelt. Radikal sollte mit der Vergangenheit abgeschlossen werden. Statt in Futter sollte das Geld lieber für anderes ausgegeben werden. Vreneli lud von da an viele Leute zu sich ein, baute eine Solaranlage auf das Dach und gab Geld an alle die sie um Geld fragten. Der Schuldenberg wuchs.
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Wie Botschafter Catrina den Neutralitätsbruch der Armee durch die Instanzen schmuggelt

Er ist Chef Sicherheitspolitik im Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und verfolgt das Ziel einer Nato-eingebundenen Schweizer Armee beharrlich und erfolgreich. Internationalist Christian Catrina diente bereits unter SVP-Bundesrat Adolf Ogi und unter dessen Nachfolger, Bundesrat Samuel Schmid (BDP). Anschliessend machte er sich auch unter SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer unentbehrlich. Dieser beförderte den ehemaligen Fouriergehilfen und Fach­offizier als Chef Sicherheits­politik zum stellvertretenden Generalsekretär.
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Der Stuhl des Armeechefs wackelt

Der ehemalige Nationalrat Christoph Mörgeli twitterte: «Der neue VBS-Chef Guy Parmelin sollte im Januar einen Neustart im Departement machen können – mit einem neuen Armeechef.» Das ist eine unverhohlene Rücktrittsforderung. André Blattmann sagt zum Tweet des Ex-Nationalrats, dass er dessen Nachricht nicht gesehen habe. «Noch ist Bundesrat Ueli Maurer Departementschef», sagt der Armeechef. Zur Zeit danach hält sich Blattmann bedeckt: «Mit Guy Parmelin habe ich inhaltlich noch nicht gesprochen, das werden wir Anfang Jahr tun.» Er sei aber am Donnerstag an der Feier für den neuen Bundesrat im Waadtland gewesen: «Das war sehr schön.» […]

Blattmann ist seit 2009 im Amt und wird im nächsten März 60 Jahre alt. Er steht in SVP-Kreisen seit längerem in der Kritik. Ihm wird beispielsweise Verantwortung am Gripen-Debakel und an mangelhafter Armeeplanung vorgeworfen. Zwar ist da auch Chef Maurer selbst gemeint, aber die SVP greift, wie das bei Parteien üblich ist, nicht ohne Not den eigenen Bundesrat an. Ein Vertreter der SVP-Führungsriege, der nicht genannt werden will, macht im Gespräch klar, was die Partei jetzt von ihren Bundesräten erwartet: Sie müssen Schlüsselstellen mit Personal besetzen, das spurt und auf Parteilinie ist. Der Druck auf Parmelin ist gross.
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Parlamentarische Gruppe fordert Stärkung der Friedensförderung der Schweiz

Die Schweiz soll sich künftig stärker für die internationale Friedensförderung einsetzen. Dies forderte eine politisch breit abgestützte neue Parlamentarische Gruppe «Friedensförderung» am Donnerstag in Bern. Gegenstand ihres ersten Treffens war die angekündigte Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017-2020. Das Co-Präsidium der Gruppe teilen sich Nationalrätin Evi Allemann (SP) und die Nationalräte Roland Fischer (GLP), Hugues Hiltpold (FDP) und Urs Schläfli (CVP).

Im Beisein von Staatssekretär Yves Rossier und den Botschaftern Christian Catrina (VBS) und Claude Wild (EDA) wiesen die Mitglieder der Parlamentsgruppe darauf hin, dass kriegerische Auseinandersetzungen nicht nur in armen Ländern stattfänden, wie die Beispiele Ukraine und Syrien zeigten. 
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Schon wieder ein NATO-General in der Schweiz

Der italienische General Mirco Zuliani, stellvertretender Oberbefehlshaber des Kommandos für Transformation der North Atlantic Treaty Organisation (NATO), besucht vom 26. bis zum 29. April 2015 die Schweiz und die Schweizer Armee.

General Zuliani, Deputy Supreme Allied Commander Transformation (DSACT), wird anlässlich seines Aufenthaltes über Themen wie Weiterentwicklung der Armee, Doktrin und Rüstungsplanung informiert und das Mechanisierte Ausbildungszentrum (MAZ) in Thun sowie den Militärflugplatz Payerne besuchen.

Daneben finden verschiedene Arbeitsbesprechungen statt, unter anderem mit dem Chef Sicherheitspolitik VBS, Botschafter Christian Catrina, dem Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, und dem Chef Armeestab, Divisionär Hans-Peter Walser.
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Catrina: „Gute sicherheitspolitische Lage der Schweiz“

Was ist Sicherheitspolitik? Diese Frage beschäftigte die rund 70 Gäste, die den Ausführungen des Chefs Sicherheitspolitik im VBS, Dr. Christian Catrina, folgten. Ursprünglich war geplant, dass der Botschafter den Sicherheitsbericht 2015 vorstellen würde. Die Enttäuschung, dass der Bericht erst 2016 erscheinen wird, dürfte bei den Besuchern gross gewesen sein, hatten sie sich doch erhofft, Konkretes aus berufenem Munde zu erfahren. So blieb es bei einer allgemeinen Betrachtung der verschiedenen Elemente, welche die Sicherheitspolitik der Schweiz ausmachen und der Ziele eben dieser Politik. […]

Mit Hinweis auf 9/11 und die Greueltaten der IS äusserte Catrina die Meinung, dass uns die Realität eingeholt habe. Die Wahrscheinlichkeit eines rein militärischen Angriffes beurteilte er, im Vergleich zu den andern Risiken, als gering. Geographisch und politisch seien wir in einer relativ guten Lage. Es gebe wenige Länder, die sicherheitspolitisch besser wären als die Schweiz. Die Konsequenzen des Ukraine-Konfliktes sowie die Frage der militärischen Bedrohung könne man ambivalent beurteilen. Dies bleibe zu beobachten und sei einer der Gründe, weshalb jetzt der Sicherheitsbericht nicht einfach schnell vorangetrieben würde.
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Weltwoche über Botschafter Catrina: „Schaf im Wolfspelz“

20140703 WW„Die Frage bleibt, weshalb auch Bundesrat Maurer immer noch auf die Dienste des über­ zeugten Internationalisten setzt. Sein Chef­ stratege ist so etwas wie ein Schaf im Wolfspelz: Statt die Schweiz gegen Bedrohung wirksam zu rüsten, betreibt er das Geschäft der Abrüstung. «Catrinas Stärke ist die Schwäche der anderen, auch des politischen Chefs», sagt ein intimer Kenner des VBS. Maurer habe auf Catrinas Know­how, seine Erfahrung, sein Netzwerk nicht verzichten wollen. Er habe es verpasst, zu Beginn seiner Amtszeit reinen Tisch zu machen und sich mit Leuten zu umgeben, die vor­ behaltlos zur bewaffneten Neutralität stehen. Dieses Führungsvakuum nutze keiner so geschickt aus wie Botschafter Dr. Catrina.“


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Tiger F-5: Die Alternative zur Ausserdienststellung

Bevor man wieder funktionstüchtiges Material vernichtet – in diesem Fall die „veralteten“ Tiger F-5 – wäre eine kurze Recherche im Internet von Vorteil. Da findet man z.B. diese Information:

Brazil’s F-5BR Fighter Fleet Upgrade Program
Dezember 2000:
The Brazilian Senate gives the contract Go-Ahead for the Brazilian Air Force’s $285 million F-5BR Program. Embraer:

„This Program, valued at US$ 285 million, foresees a massive modernization for the BAF’s 50 F-5E/F aircraft, including a totally new avionic suite, navigation/weapons aiming/self-defense system, computer system, multi-mode radar, BAF’s standard armament qualification and structural upgrade.
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Erinnerungen an die Armee 61

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