Die Panzerbrigaden der Armee 95

Die Schweizer Panzertruppe hat in der vergangenen 25 Jahren nicht weniger als drei Reformen durchlaufen, mit der Weiterentwicklung der Armee (WEA) erfolgt in diesem Jahr bereits die Nächste. Nachfolgend die Entwicklung der Panzertruppe von 1962 – 2017.
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Geschichte der Schweizer Panzer (Video)

Am 15. September 1916 kamen im Ersten Weltkrieg die ersten Panzer auf den Schlachtfeldern an der Somme zum Einsatz. Fünf Jahre später beschaffte sich die Schweizer Armee ihre ersten zwei Panzerwagen. Nicht für einen Einsatz in der Truppe, sondern zu Anschauungszwecken.

Am 18. März 1921 wird das eidgenössische Militärdepartement vom Bundesrat zum Kauf von zwei französischen «Tanks» ermächtigt. 102’000 Schweizer Franken kosten die beiden Renault FT. Mit rund 7 Tonnen Gewicht und einer Spitzengeschwindigkeit von 8 km/h für heutige Massstäbe gepanzerte Leichtgewichte.
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Trotz Cyberwar – Die Schweiz setzt wieder auf schweres Geschütz

Kein Jahr ist es her, seit führende Schweizer Politiker die Zeit der Panzerschlachten im Mittelland für beendet erklärten. «Wir haben uns längst vom Kalten Krieg gelöst», sagte im November 2015 der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP) bei der Präsentation des neusten sicherheitspolitischen Berichts.

Inzwischen aber hat ihn die Realität überholt. Die Schweizer Armee ist im Begriff, ihre Doktrin erneut anzupassen. Ein klassischer Angriff mit konventionellen, schweren Waffen wird nicht mehr für höchst unwahrscheinlich gehalten. Nach 20 Jahren sparen und abbauen wird umdisponiert und versucht, aus einer Armee, die kaum mehr einsatzfähig ist, wieder eine glaubwürdige Truppe zu basteln. Der potenzielle Angreifer ist dabei der Alte geblieben: Russland.
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Die Irrtümer

Die Gruppe GIARDINO unterstützt das Referendum „Nein zur Halbierung der Armee“ (WEA), da sie nicht der verfassungsmässigen Hauptaufgabe der Schweiz entspricht (Art. 58): der „Kriegsverhinderung“, d.h. so stark zu sein, dass uns niemand angreift, oder wenn es doch passiert „Verteidigt sie (die Armee) das Land und seine Bevölkerung“.

von Gotthard Frick

In einem ganzseitigen Interview in der NZZ vom 5.4.2016, behauptet Korpskommandant Blattmann, die Armee gemäss WEA könne diesen Auftrag erfüllen, weil sich „die Bedrohungslage und damit auch die Definition von Verteidigung verändert hat“. Bundesrat und Armeeführung haben einfach die Bedrohungslage der nicht mehr verfassungsmässigen WEA-Armee angepasst. Das ist so, als würde eine Stadt beschliessen, ihre Feuerwehrautos durch Handspritzen zu ersetzen, und dann sagen, Feuer könnten nicht mehr als 5 Meter in die Höhe brennen.
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USA wollen Panzerbrigade nach Osteuropa verlegen

Die USA wollen eine komplette Panzerbrigade an die Ostflanke der Nato verlegen. Die Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Washington vom Mittwoch sorgte umgehend für Kritik von russischer Seite.

Die USA hatten den Schritt als Reaktion auf die Sorgen europäischer Alliierter angesichts einer „russischen Aggression“ begründet. Russlands Nato-Botschafter Alexander Gruschko kündigte prompt Gegenmassnahmen an.

«Wir sind keine untätigen Beobachter, wir ergreifen regelmässig militärische Massnahmen, die wir für notwendig erachten, um diese verstärkte Präsenz auszugleichen, die durch nichts gerechtfertigt ist», sagte er dem TV-Sender Rossija-24, wie die Agentur Tass berichtete.
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Panzertruppe: Struktur, Bestand, Ausbildung und materielle Ausrüstung sind auf die Kriegsverhinderung und Verteidigung auszurichten

Die Kriegsverhinderung sowie die Verteidigung von Land und Bevölkerung sind gemäss Bundesverfassung die Raison d’être der Armee und daher strukturbestimmend. Struktur, Bestand, Ausbildung und materielle Ausrüstung sind entsprechend auf diesen Auftrag – und nicht schwergewichtig auf die subsidiären Einsätze – abzustimmen.
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„Die Zeit der Panzerschlachten ist vorbei!“ – „Wirklich?“

Dieser Bericht über die Reaktivierung von russischen Panzerverbänden lässt das Mantra einiger „Experten“ in einem etwas anderen Licht erscheinen. Beachten Sie bitte die anvisierte Grösse der neuen Panzerverbände (@3:25)!

Armee bald ohne Panzer und Kampfjets?

Das VBS soll 500 Millionen Franken sparen und prüft dazu drastische Sparpläne. So rechnet die Armeeführung 2017 mit einem Budget von 4,5 Milliarden Franken. Ein Jahr später soll das Armeebudget 4,55 Milliarden betragen und 2018 liege es immer noch 400 Millionen unter den geforderten 5 Milliarden, wie die «Sonntagszeitung» berichtet.
Deshalb prüft die Armee derzeit drei Varianten:

  • Beim ersten Szenario verzichtet die Armee auf «Mechanisierte Mittel», also Panzer und Artillerie. Bestehendes Gerät würde ausgemustert und kein neues mehr angeschafft.
  • Szenario zwei sieht vor, dass die Luftwaffe nur noch den Flugplatz Payerne VD nutzt. Dort würden einzig Propeller-Maschinen für den Luftpolizeidienst «im unteren Luftraum» eingesetzt. Das heisst, die F/A-18-Kampfflugzeuge blieben am Boden.


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Gedanken zu einer echten dritten Panzerbrigade

In der aktuellen politischen Diskussion um die Weiterentwicklung der Armee (WEA) wurde von unterschiedlichen Institutionen, unter anderem von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG), von der Gesellschaft der Generalsstabsoffiziere (GGstOf), von der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen und von der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates (SiK-S), die Aufstellung einer dritten mechanisierten Brigade im Heer gefordert.

Die vom VBS vorgestellten Konzepte zielen jedoch darauf ab, die bestehenden Mittel der beiden Panzerbrigaden 1 und 11 in Zukunft einfach auf drei Brigaden aufzuteilen; die einzige „Verstärkung“ wäre somit der zusätzliche Brigadestab.

Wir erlauben uns daher, als Beitrag zu einer konstruktiven Diskussion des Themas, eine machbare Struktur für drei echte Panzerbrigaden vorzuschlagen.
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Deutschland: Leopard 2 fehlt wirksame Munition

Erst jüngst hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Ausweitung der Bestände des Kampfpanzerns Leopard 2 angekündigt. Doch bereits jetzt fehlt es den verfügbaren Einheiten laut einem Medienbericht an „ausreichend durchschlagskräftiger Munition“. Damit könne die Bundeswehr derzeit moderne russische Panzer nicht bekämpfen, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die Panzerung der russischen Fahrzeuge sei zu stabil.

Das Verteidigungsministerium wollte sich laut dem Bericht nicht konkret äußern und verwies auf die Geheimhaltung. Jedoch könne „im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass es moderne Panzerungen gibt, die der Wirkung der gegenwärtigen Panzerbordmunition des Leopard 2 widerstehen“, hieß es.
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Erinnerungen an die Armee 61

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