Im schweizweit einzigen Führungssimulator der Armee

Die Möglichkeiten reichen weit: «Wir können es schneien lassen. Wir können die Strassen vereisen, eine Lawine oder ein Erdbeben auslösen, einen Flugzeug- oder Helikopterabsturz simulieren», sagt Bühler. Sie können die Welt untergehen lassen – alles imaginär natürlich, wie in einem Videospiel. Auf die Veränderungen müssen die Offiziere trotzdem reagieren – und sei es nur, wenn sie den Befehl ausgeben, dass die Mannschaftsfahrzeuge die Schneeketten montieren sollen. Der Name ist Programm: Im Führungssimulator wird simuliert, wie man seine Leute zu führen, seine Mittel richtig einzusetzen hat.
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Teure Drohne für die Schweiz

Die neuen Drohnen des Typs Hermes 900 HFE des israelischen Herstellers Elbit gibt es so eigentlich gar nicht. Sie wurden eigens für die Schweiz umkonstruiert – und zwar erst nach der Evaluation durch die Schweizer Rüstungsbeschaffer, was ihnen, ähnlich wie dem vom Volk abgelehnten Kampfjet Gripen, die Bezeichnung «Papierflieger» einbrachte. Anstelle eines Flugbenzinmotors erhielten sie einen Dieselmotor, der leistungsfähiger ist und auch mit Kerosin betankt werden kann, aber fast doppelt so viel wiegt wie der herkömmliche Benziner. Als Folge davon mussten die Tragflächen vergrössert und anderswo am Drohnenrumpf angebracht werden.
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Schweiz winkt Mengenrabatt für Eurofighter

Die Schweiz und Deutschland müssen ihre Kampfjets zeitgleich ersetzen. Geben sie eine gemeinsame Bestellung auf, winkt ein üppiger Mengenrabatt. Das hievt den deutschen Eurofighter in die Poleposition um die Nachfolge des F/A-18.
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Junge GLP will Solar-Kasernen und Elektro-Truppenfahrzeuge (KEINE Satire!)

Die Schweizer Armee soll beim Klimaschutz ein «Vorbild» werden, finden die Jungen Grünliberalen. Deshalb soll sie auf Solarenergie und Elektrofahrzeuge setzen. Die Armee tue bereits sehr viel im Kampf gegen den Klimawandel, sagt das VBS.
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Rund um die Schweiz wird aufgerüstet

Die Nato will mehr Geld für die Verteidigung ausgeben, Länder wie China und Saudi-Arabien haben ihre Armeebudgets bereits kräftig erhöht. Auch die Schweiz müsse mehr ins Militär investieren, fordern bürgerliche Politiker.
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Mehr Geld für die Landesverteidigung: Die Schweiz folgt dem europäischen Trend

Eine Art Trendwende zeichnet sich auch bei den Schweizer Militärausgaben für die nächsten Jahre ab. Zwar steht Bern nicht unter Druck, von der Nato gesetzte und von Washington vehement eingeforderte Ausgabenziele zu erreichen. Doch wie die Planungen des VBS für die kommenden Jahre zeigen, schickt sich auch die Schweiz an, erstmals seit den späten 1980er Jahren wieder mehr ins Militär zu investieren. 2017 wendete die Schweiz 4,6 Milliarden Franken für die Verteidigung auf, was knapp 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts entspricht. Bis zum Beginn der 2030er Jahre soll dieser Anteil auf 0,8 Prozent steigen. Letztmals sah die Schweiz eine solche Erhöhung Mitte der 1990er Jahre, als sich die Ausgaben, gemessen am BIP, von 1,3 auf 1,4 Prozent erhöhten.
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Air2030 – Offertanfrage an die Regierungsstellen der Herstellerfirmen von Kampfflugzeugen übergeben

Basierend auf den Anforderungen, die das VBS am 23. März 2018 veröffentlichte, hat armasuisse am 6. Juli 2018 die Offertanfrage für neue Kampfflugzeuge an die Regierungsstellen der fünf in Frage kommenden Herstellerfirmen übergeben: Deutschland (Airbus Eurofighter), Frankreich (Dassault Rafale), Schweden (Saab Gripen E) und die USA (Boeing F/A-18 Super Hornet, Lockheed-Martin F-35A). Die durch die Regierungsstellen angeschriebenen Hersteller können nun bis Ende Januar 2019 armasuisse eine Offerte unterbreiten.

Die Offerten sollen unter anderem folgende Elemente enthalten:

  • Berechnung, wie viele Flugzeuge aus Sicht des Herstellers nötig sind, um die Aufgaben der Schweizer Luftwaffe erfüllen zu können (darunter auch vier Wochen lang permanent vier Flugzeuge in der Luft zu haben)


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Der Luftkampf ist eröffnet

Fünf Kampfjet-Hersteller erhalten in diesen Tagen Post von der Eidgenossenschaft – die Einladung für eine Offerte. Damit ist das Rennen um das neue Kampfflugzeug der Schweizer Armee lanciert.

Es geht um viel. Um fünf bis sechs Milliarden Franken. Die Hersteller haben sich Anfang Juni am Symposium der Offiziere der Luftwaffe in Dübendorf ZH in Stellung gebracht. Airbus (Eurofighter), Saab (Gripen E), Boeing (F/A-18 Super Hornet), Lockheed Martin (F-35 A) und Dassault (Rafale) konnten sich dort der Luftwaffen-Elite präsentieren. Sie bezahlten je rund 10’000 Franken für den Auftritt.
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Vernehmlassungsantwort des VSWW zum Planungsbeschluss zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums

Der VSWW bekennt sich zu einer modernen, leistungsstarken und gutausgerüsteten Schweizer Luftwaffe. Die Beschaffung neuer Mittel zum Schutz des Luftraums werden im Sinne der Sache stark befürwortet und als dringend notwendig erachtet. […]

Obwohl der VSWW im Vorhaben Air 2030 mehrheitlich positive Aspekte entnehmen kann, lehnt der VSWW den vom Bundesrat in Aussicht gestellten Budgetrahmen von max. 8 Milliarden Franken klar als zu tief ab. […] An einem Finanzvolumen von minimal 9 Milliarden Franken soll festgehalten werden.
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Deutschlands Militär ist zur Lachnummer geworden

Spassvögel spotten: Existiert die Bundeswehr überhaupt noch? Hohe deutsche Militärs berichten, sie würden von Verbündeten in EU und Nato mit immer sorgenvollerer Miene gefragt, ob die Bundeswehr überhaupt noch einsatzfähig sei. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, der Sozialdemokrat Hans-Peter Bartels, bemängelt eine «Ausrüstungsmisere in allen Teilen der Truppe». Die deutsche Öffentlichkeit wiederum lacht ob der Peinlichkeiten kurz einmal auf, schüttelt den Kopf und geht dann zu ernsteren Problemen über.
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Erinnerungen an die Armee 61

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