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Widersprüchliche “Befehlsausgabe” des CdA

In seiner Kolumne im ‘Blick am Abend’ vom 7. Mai 2013 schreibt der CdA: Wieso verteidigt dann der CdA die WEA, welche die Armee – einmal mehr – halbiert? Wieso lässt er es zu, dass funktionstüchtiges Material vernichtet wird, solange das neue Material nicht für alle AdA beschafft wurde? Wo ist das “absolute Minimum” für den CdA? Wurde dieses nicht schon mit der Armee XXI erreicht? Funktioniert dieses “Gesamtsystem”, dem der CdA vorsteht?

Die Armee bleibt über Jahre kaum einsatzfähig

Bei der Armeeplanung die Übersicht zu behalten, ist kein leichtes Unterfangen – für Sicherheitspolitiker wie auch für Beobachter. Soeben für Schlagzeilen sorgte der jüngste Reformschritt, nämlich der Abbau der Armee auf einen Bestand von 100’000 Angehörigen. Diesen Eckwert hat das Parlament festgelegt. Streitpunkt ist dabei, ob das neue Budget gemäss Forderung von Parlament und Kantonen fünf Milliarden jährlich umfassen soll oder nur 4,7 Milliarden, wie das der Bundesrat will. Dazu hat das Verteidigungsdepartement diesen Monat die verwaltungsinterne Ämterkonsultation zur «Weiterentwicklung der Armee» (WEA) eröffnet. Details dazu machte die NZZ transparent, die unter anderem einen Abbau bei den Waffenplätzen beschrieb. [...]

Der technisch abgefasste Plan basiert auf einer Erhebung des Ist-Zustandes der Armee, zu der das Heer, die Luftwaffe, die Führungsunterstützung, die Höhere Kaderausbildung und die Logistikbasis beigetragen haben. Dieser Ist-Zustand wird mit den Anforderungen verglichen, die sich aus den politischen und operationellen Vorgaben ergeben. Das Resultat ist die erschreckende Mängelliste. Die Mängel wären bei Einsätzen gravierend und stellten das Funktionieren der Armee bei grösseren Operationen infrage. Dies gilt insbesondere für ausserordentliche Lagen, seien diese nun durch Naturkatastrophen bedingt oder durch Gewaltanwendung. [...]
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Informationen über den Brü Pz 68/88

Genaue Typenbezeichnung des Brückenlegepanzers (Brückenpanzer 66/88?) Brü Pz 68/88 Rpe K+W mit M1, ALS-Nr 2200.5671 Gibt es welche auf Leo II – Chassis? International, mehr als genügend, bspw. die Panzerbrücke Leguan (lässt sich auf verschiedenen Pz Chassis montieren) von Krauss Maffei und MAN. Besonderes stossend in diesem Zusammenhang ist, dass die Schweiz als Systemleadnation an der Entwicklung einer weiteren Brücke mit RUAG und Krauss Maffei beteiligt war. Das Projekt wurde als Teil einer Sparübung kurzfristig vor der Prototypen Erprobung gestrichen. Finnland hat meines Wissens das Projekt übernommen, die Schweiz ist leer ausgegangen. Gerüchteweise ist geplant, ein Brückensystem ins RP 2013
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Kurz-Bericht und Stellungnahmen

von Willy P. Stelzer, Major d Pz Trp a D
anlässlich der 2. General-Versammlung Giardino, 2. März 2013, Bern

(Es gilt das gesprochene Wort)

 

1. Stopp der Verschrottung Schützenpanzer Spz 63/89 (M113) Abklärungen und rechtliche Situation – Ergebnis

Wir fühlen uns verpflichtet, Ihnen das Resultat unserer Anstrengungen zur Ausführung des Beschlusses der General-Versammlung vom 3. März 2012 bekannt zu geben:
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Verschrottung Brückenpanzer 68/88

Im Mai 2005 hat das VBS angekündigt, die Panzer 68 vollständig zu liquidieren (siehe Mitteilung des VBS). Eine Ausnahme wurde am Schluss angefügt: Nicht betroffen von dieser Liquidation sind Restbestände der Brückenpanzer 68/88 und Entpannungspanzer 65/88, welche weiterhin in der Armee eingeteilt bleiben. Es handelt sich also um Fahrzeuge, welche 1988 überholt und verbessert wurden. Ähnliches geschah 1989 mit dem Spz 63/89. Nun hat Giardino vernommen, dass auch diese Panzer verschrottet werden (siehe Quelle http://wheelsandtracks.blogspot.ch). Bilder aus Hinwil wurden ebenfalls ins Netz gestellt (siehe Quelle http://modellbaustammtisch.ch). Diese Fahrzeuge wurden zuletzt im (einzigen noch verbleibenden) Pz Sap Bat 11 eingesetzt. Haben sie Informationen
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Die beste Armee der Welt an Krücken

Das Inspektorat des Verteidigungsdepartements (VBS) zeigt in einer Untersuchung zum Personalabbau bedenkliche Schwächen in der Armee auf. Auf Seite 21 des im Internet veröffentlichten Schlussberichts werden etwa Beispiele von «Leistungs- und Fähigkeitslücken» bei der Logistikbasis aufgeführt, die auf einen desolaten Zustand desjenigen Bereichs im VBS hinweisen, der für die Betreuung und Instandhaltung der Systeme und Fahrzeuge, die Pflege des Materials sowie die Sanitätsleistungen zuständig ist. «Bei der Logistikbasis der Armee muss heute in nahezu allen Bereichen fehlende Kapazität durch Einkauf von Fremdleistungen kompensiert oder durch die Truppe erbracht werden», heisst es im Bericht. Beitrag der NZZ.ch Kommentar: Wer die
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Ueli Maurer hält Rückschau – und blickt ins 2013

Auf der Engstligenalp ob Adelboden hat Ueli Maurer am Donnerstag Rückschau gehalten auf seine nunmehr vierjährige Amtszeit als Verteidigungsminister. Das bisher Geleistete lässt sich so zusammenfassen: Es ging darum, Altlasten zu bereinigen, die Armee zu stabilisieren und das Kostenbewusstsein zu schärfen. Maurer konstatierte, das System Armee habe die vielen Reformschritte der letzten zwei Jahrzehnte nicht verkraftet. Namentlich die Armee XXI sei viel zu optimistisch budgetiert worden. Daraus resultiert habe per saldo ein Aufwandüberschuss von rund einer Milliarde Franken.

Das Verteidigungsdepartement habe bereits grosse Anstrengungen unternommen, um die erkannten Fehler zu korrigieren, so Maurer. Der Wildwuchs bei der EDV sei gestoppt worden. Auch die Logistik sei wieder im Lot, wobei sich die Armee der real existierenden Ressourcenknappheit angepasst habe. Konkret heisst das, dass die Truppe zurzeit im Ernstfall nur zu rund einem Drittel ausgerüstet werden könnte. [...]
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TV-Kritik: Der merkwürdige Blick des Bunkerwarts beim Öffnen des Bunkertors

Der Dokumentarfilm «Die beste Armee der Welt» von Reto Gerber, der Ueli Maurers bekannten Ausspruch zum Ausgangspunkt nahm, hatte gleich mehrere solche eigentümliche Momente zu bieten, und das auf vier sehr unterschiedlichen Schauplätzen. Gerber beschäftigte sich mit Panzerverschrottung und Bunkerverkauf, mit dem Gripen-Deal ebenso wie mit der Rekrutenschule. Die verschiedenen Drehorte verband Gerber mit überraschend verspielten, comicartigen Grafikeinblendungen, wie sie der gemeine SF-Zuschauer so noch kaum gesehen hat. Kommentar auf bazonline.ch

Nationalrat überweist Motion für die Beibehaltung der Festungsminenwerfer

Der Bundesrat wird beauftragt, die im Armeebericht vorgesehene Liquidation der Festungsminenwerfer zu stoppen, dieses Waffensystem zusammen mit den angegliederten Sperrstellen im Kernbestand der Armee zu behalten und zu gewährleisten, dass das Know-how erhalten und die Aufwuchsfähigkeit garantiert ist.

Text der Motion Niederberger – Wortprotokoll – Abstimmungsergebnis auf politnetz.ch (Nein = Annahme der Motion)
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