Ein Wunder! Tiger F-5 fliegt bei schlechtem Wetter!

Schlechtes Wetter? Für erfahrene Piloten kein Grund, am Boden zu bleiben! Steigen Sie ein in einen F5-Kampfjet der Schweizer Armee und lassen Sie sich von Nils Hämmerli erklären, wie er seine Maschine auch bei Regen und Sturm manövriert.
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Die Tiger bleiben vorerst in der Luft

„In Beantwortung der Interpellation Stöckli 14.3575 „Zukunft der Tiger-Flotte und der Patrouille Suisse nach dem Nein zum Gripen“ hat der Bundesrat am 27. August 2014 erklärt, dass eine Entlastung der F/A-18C/D durch einen Weiterbetrieb der F-5 Tiger zwar möglich sei, dass aber deren Beitrag zur Sicherheit der Schweiz und insbesondere zur Sicherheit im Schweizer Luftraum sehr gering wäre, weil sich die Tiger ohne Aufrüstung nur beschränkt für den Luftpolizeidienst eignen würden. Aus diesem Grund sprach sich der Bundesrat im Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraums (Bericht in Erfüllung des Postulats Galladé 12.4130) denn auch dafür aus, die Flugzeuge bereits 2016 ausser Dienst zu stellen. Das VBS sah anschliessend jedoch vorläufig von einer Ausserdienststellung ab, weil die entsprechende Kompetenz mit der Militärgesetzrevision im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) neu geregelt werden sollte. In Umsetzung der Motion Niederberger 11.3135 wird der Bundesrat die Ausserdienststellung oder Liquidation grosser Waffensysteme ab Inkrafttreten des revidierten Militärgesetzes per 1. Januar 2018 neu der Bundesversammlung mit einer Botschaft unterbreiten (Art. 109a Abs. 4 MG). Betroffen von dieser Regelung sind auch Kampfflugzeuge. Der vorläufige Verzicht auf die Ausserdienststellung der Tiger eröffnete die Möglichkeit, den allfälligen Nutzen eines Weiterbetriebs nochmals vertieft zu prüfen. Dabei konnten auch Erfahrungen berücksichtigt werden, die unmittelbar nach der Gripen-Abstimmung im Sommer 2014 noch nicht vorlagen.

Aufgrund einer eingehenden Prüfung von Kosten und Nutzen ist die Expertengruppe zum Schluss gelangt, dass sich die verbliebenen F-5 Tiger trotz ihren leistungsmässigen Beschränkungen in Einsätzen (Luftverteidigung und Luftpolizeidienst) grundsätzlich noch während einiger Jahre – bis zur Einführung eines neuen Kampfflugzeugs – als „Service- Flugzeug“ verwenden lassen
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Luftwaffenchef will Tiger entwaffnen

Korpskommandant Aldo Schellenberg prüft, bei den verbleibenden Tiger-F-5-Kampfjets die Kanonen auszubauen. Gemäss Recherchen der «Schweiz am Sonntag» erhielt der bundeseigene Rüstungskonzern Ruag vor Monaten den Auftrag, die Entwaffnung der in die Jahre gekommenen Jets zu prüfen. Wenn die Tiger entwaffnet würden, kämen die Flieger nur noch für Trainingsflüge, aber nicht mehr für den Luftpolizeidienst infrage.

Der Grund für die Überlegungen ist laut der Zeitung finanzieller Natur: Die Munition für die Geschütze sei nur in grossen Stückzahlen zu günstigen Konditionen erhältlich. Weil die Flieger in absehbarer Zeit ausgemustert werden sollen, lohne sich eine solch grosse Investition aber nicht.
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Luftwaffe holt eine Umrüstungs­offerte für ihre Tiger ein

Die Luftwaffe prüft, wie die bald 40-jährigen Tiger-F-5-Jets weiterbetrieben werden können, bis ein Ersatz bereitsteht. Das dürfte bis 2025 dauern. Bis dann wird es auch die Schweizer Kunstflugstaffel geben. «Solange der Tiger fliegt, gibt es auch die Patrouille ­Suisse», sagte Luftwaffenchef Aldo C. Schellenberg (57) am Donnerstag nach dem Unfall. Dass Schellenberg die Tiger noch eine Weile länger behalten möchte, wird schon länger gemunkelt. Weil das Volk den Kauf neuer Kampfflugzeuge mit dem Gripen-Nein vor zwei Jahren abgelehnt hat und auch die F/A-18-Hornet- Flotte ans Ende ihrer Lebensdauer kommt, befürchtet er, schon bald ohne Flieger dazustehen. SonntagsBlick weiss: Schellenberg hat beim halbstaatlichen Rüstungsbetrieb Ruag bereits eine Offerte angefordert für Umbauten an der Tiger- und der F/A-18-Flotte. Konkret prüft die Ruag die Kosten für eine Umrüstung der beiden Jets, sodass weniger teure F/A-18-Flug- stunden anfallen und dafür die günstigeren Tiger mehr fliegen. Ziel ist, die Tiger bis 2025 zu betreiben und die F/A-18 über 2030 hinaus zu schonen. Dazu aber braucht die Luftwaffe weiterhin 26 ihrer jetzt noch vorhandenen 53 Tiger. Sie sollen entwaffnet und zu einer reinen Service-Staffel ohne Verteidigungsaufgaben umgebaut werden.
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Der Tiger soll weiterfliegen

Die Vorzeige-Truppe der Schweizer Luftwaffe ist akut bedroht: Das Parlament könnte ihre in den Landesfarben bemalten Jets vom Typ F-5 Tiger auf 2018 ausmustern. Aviatik-Experten lancieren nun eine neue Idee, die sie bei der Luftwaffe, der Armeeführung und dem neuen VBS-Chef Guy Parmelin (56) platzieren wollen: Die bald 40-jährigen Tiger-Jets könnten entwaffnet und so als Kampfjets faktisch ausser Dienst gestellt werden.
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Schweizer Luftwaffe: Es droht eine «strategische Lücke»

Sosehr das 53,4-Prozent-Nein der Schweizer Stimmberechtigten zum Kauf von Gripen-Kampfflugzeugen im Mai 2014 die mittelfristigen Perspektiven der Schweizer Luftwaffe kompromittiert hat: Die Erwartungen der Öffentlichkeit, auch der eidgenössischen Räte, an die Leistungsfähigkeit der Luftstreitkräfte bleiben unverändert hoch. Davon zeugt nicht zuletzt die vom Parlament beschlossene Umsetzung der Motion Hess für die «erhöhte Bereitschaft für den Luftpolizeidienst auch ausserhalb der normalen Arbeitszeiten». Das Ziel des Vorstosses lautet, rund um die Uhr an 365 Tagen innerhalb von 15 Minuten Interventionen im Rahmen des Luftpolizeidienstes sicherzustellen. Nach einem schrittweisen Hochfahren ab dem kommenden Jahr soll der Motionsauftrag per Anfang 2021 erfüllt sein. […]

Eine Fussnote noch: Angesichts der dringend gebotenen Reduktion der Flugstunden zur Schonung der 31 verbliebenen F/A-18 böte sich möglicherweise eine Verlängerung der Einsatzdauer eines Teils der Tiger-F-5-Flotte bis über 2025 an – als Zielflugzeug unter anderem. Sind F/A-18 in dieser Funktion für teures Geld unterwegs, tendiert der Ausbildungsgewinn gegen null. Und wie Unterhaltssachverständige bestätigen, ist der Tiger flugtechnisch keineswegs am Lebensende – sosehr er als Kampfmittel mittlerweile obsolet geworden ist.
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Ist die Sicherheit in der Luft gewährleistet? Der Bundesrat antwortet

Die Luftwaffe nahm an einer internationalen Übung mit der Nato in Nordeuropa teil. Gleichzeitig sind anscheinend mehrere F/A-18 nicht flugfähig, weil sie überholt werden müssen respektive weil sie Risse aufweisen.

Ich möchte vom Bundesrat folgende Fragen beantwortet haben:

  • Wie viele Flugzeuge des Typs F/A-18 waren letzte Woche in der Schweiz noch einsatzfähig?
  • Kann die Sicherheit im Luftraum so noch gewährleistet werden?

Antwort des Bundesrates vom 08.06.2015
Die F/A-18-Flotte war in den Monaten März bis Mai besonderen Belastungen ausgesetzt. […] Konkret waren in der letzten Maiwoche in der Schweiz täglich zwischen zwei und sieben F/A-18 einsatzbereit.
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Motion Masterplan-Luftraumsicherung

Der Bundesrat ist beauftragt, dem Parlament einen Masterplan-Luftraumsicherung für die langfristige Sicherung des Luftraumes, die erweiterte Luftverteidigung und für die Luftwaffe bis Ende 2016 zu unterbreiten. Dieser Masterplan wird einen Zeitplan beinhalten, verbunden mit möglichen Kostenfolgen, wann die Tiger F5 ausser Dienst gestellt werden, wie man die Sicherheit in der Luft für die kommenden Jahre gewährleisten will, wie die Instandhaltung der F/A-18 gewährleistet wird und wann die Evaluation der neuen Flugzeuge für die Luftwaffe gestartet wird. Ebenso wird dieser Masterplan einen Vorschlag enthalten, wie die Finanzierung zukünftiger Flugzeuge geplant werden kann. Im Masterplan soll auch die Umsetzung des 24-h-Betriebes berücksichtigt und die Massnahmen dazu aufgezeigt werden. Ebenso sollen die Kostenfolgen der erweiterten Luftverteidigung in diesem Masterplan einfliessen.
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Nur noch zwei F/A-18 schützen Schweizer Luftraum

Probleme bei der Luftwaffe: Gleich mehrere Schweizer F/A-18-Kampfjets sind derzeit beschädigt. «Im Rahmen von regulären Überprüfungen wurden an einzelnen F/A-18 kleinere Ablösungen an den Flügeln festgestellt», sagt Armasuisse-Sprecher Kaj-Gunnar Sievert der «Zentralschweiz am Sonntag». Andere Quellen zeichnen ein düstereres Bild. Sie sprechen gegenüber dem Blatt von «gröberen Rissen» im Übergangsbereich zwischen Flügel und Rumpf – bei mindestens einem der Jets.
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Luftwaffen-Chef: «Es braucht neue Kampfjets»

Für den Luftpolizeidienst rund um die Uhr genügten die 32 F/A-18 Kampfflugzeuge grundsätzlich, sagte Schellenberg am Mittwoch am jährlichen Informationsrapport in Emmen vor rund 800 Miliz-Offizieren und Berufskadern. Um die Bevölkerung im Ernstfall mit mindestens zwei sich permanent in der Luft befindenden Flugzeugen zu schützen, seien aber mindestens 55 Kampfflugzeuge nötig. […]

Beim Tiger F-5 würden die eidgenössischen Räte frühestens 2017 über eine Ausserdienststellung entscheiden. Die 26 Flugzeuge würden vorläufig im bisherigen Rahmen weiterbetrieben, der Rest der Flotte von total 54 Tigern werde minimal unterhalten, sodass später auch ein Verkauf möglich sei, sagte Schellenberg. Mittelfristig müsse ebenfalls die Beschaffung eines Ersatzes für die veralteten Tiger anvisiert werden.
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GV 2017

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