25 Jahre später (Radio SRF): Braucht es die Armee heute noch?

Das Politestablishment rieb sich im November 1989 erstaunt die Augen. Es war ein Donnerschlag: Kurz nach dem Fall der Berliner Mauer stimmten 35,6 Prozent für eine Abschaffung der Schweizer Armee.

In den letzten 25 Jahren hat sich die Welt drastisch verändert. Mit der Berliner Mauer fiel auch das Bild des «Feindes im Osten». Die Armee steht seither in einem Spannungsfeld zwischen Tradition und neuen Realitäten.

Die Truppengrösse wurde in den letzten Jahrzehnten schrittweise reduziert: von 600‘000 auf bald noch 100‘000 Mann. Auch die gesellschaftliche Bedeutung hat sich gewandelt. Früher war die Armee wichtig für die berufliche Karriere. Heute hingegen sehen es viele Unternehmer nicht mehr gerne, wenn ihre Kaderleute wegen des Militärs abwesend sind.
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Mitte-Wähler liessen Gripen abstürzen

Das Nein des Stimmvolks zum Kauf der Gripen-Kampfjets ist wegen Stimmenden der politischen Mitte zustande gekommen. Gemäss der am Mittwoch veröffentlichten VOX-Analyse lehnte die Hälfte der Mittewähler die Vorlage ab.

Zusammen mit den Stimmenden aus dem linken Spektrum, welche die Vorlage wuchtig verwarfen, brachten die Mittewähler damit den Gripen-Kauf an der Urne zum Absturz. Die gespaltene Mitte habe wesentlich zum Scheitern beigetragen, heisst es in der VOX-Analyse des Forschungsinstituts GFS Bern und des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Zürich.
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Arena: Gripen-Nein – wie weiter?

Abstimmungs-Satire aus dem Internet

Wenn sich die Abstimmungsverlierer wie die politische Führung unseres Landes verhalten würden, dann könnten sie wie folgt argumentieren:

Liebe Abstimmungsgewinner. Der Entscheid, den Gripen nicht zu beschaffen, kann leider nicht umgesetzt werden
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Stimmen und Stellungnahmen nach der Schlacht

Der Ex-Chef der Schweizer Luftwaffe, Markus Gygax, spricht über seine Vermutung, warum der Gripen möglicherweise abgelehnt wird. Video beim tagesanzeiger.ch . Noch nie hat das Schweizer Stimmvolk ein so grosses Rüstungsgeschäft der Armee abgelehnt, sagt Militärhistoriker Michael Olsansky. . Wo ist das Gripen-Nein in der Geschichte des Schweizer Militärs einzuordnen? Michael Olsansky: Es ist das erste Mal, dass das Volk ein so grosses Rüstungsgeschäft versenkt hat. In der Geschichte hatte es zwar schon mehrere brisante Armee-Abstimmungen gegeben, diese Niederlage ist jedoch ein politisches Novum. Interview auf 20min.ch . Kommentar von Daniel Foppa, Tagesanzeiger: „Das Nein zum Gripen ist
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Nach dem Gripen-Nein in der Verantwortung

Nun haben es die SP unter Führung ihrer unredlich agierenden SiK-Mitglieder Galladé und Allemann, die GSoA und Grünen mit gütiger Mithilfe des GLP-geführten Liberalen Komitees „Nein zum Gripen“ sowie der CVP Frauen Schweiz mit Meier-Schatz also geschafft, eine Mehrheit unserer Bürger dazu zu bewegen, unserer Luftwaffe die längst fällige Erneuerung ihrer Kampfflugzeugflotte zu verweigern und damit unserer bis anhin bewährten, kohärenten und souveränen Sicherheitspolitik irreversiblen Schaden zuzufügen. von Konrad Alder, Uerikon Im Unterschied zu den notorischen Armeeabschaffern der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA haben die ablehnenden Kreise unter der Dominanz von Martin Bäumle und seiner Grünliberale Partei immer
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Gripen-Abstimmung: Keine weitere Schwächung der Armee, STOPP der WEA

Die Gruppe Giardino ist enttäuscht und sehr besorgt, dass der Schweizer Souverän die Finanzierung des Tiger-Teilersatzes (Gripen) verweigert hat. Das Dach über der Schweiz wird in absehbarer Zeit noch häufiger grosse Löcher aufweisen. Unsere Armee wird zusätzlich geschwächt und kann nun auch in der dritten Dimension die Schweiz nicht mehr schützen.

Dank an die Kampagnenleitung
Die Gruppe Giardino dankt dem Vereine für eine sichere Schweiz (VSS), dem Kampagnenleiter Hanspeter Wüthrich, Br aD, und allen beteiligten Organisationen für ihr grosses Engagement. 

Grosser Schaden für das Image der Schweiz
Die GSoA und die sozialistischen Gesinnungsvertreter haben dank Mithilfe von unzuverlässigen Mittepolitiker erreicht, was sie seit Jahren beabsichtigen: Von der einst international geachteten Schweizer Armee sind nur noch schwache Erinnerungen übriggeblieben. Das Bild der Schweiz hat heute international grossen Schaden genommen. Die viel geschätzte internationale Vermittlerrolle der Schweiz wird durch die unzureichend  bewaffnete Neutralität in Frage gestellt. 

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Ein Denkzettel für die Armee?

Kampfflugzeuge faszinieren und irritieren. Flugshows ziehen Zehntausende in ihren Bann. Gleichzeitig entrüsten sich massenweise Stimmberechtigte, sobald die Schweizer Armee neue Kampfjets erhalten soll. Das war 1993 so, als die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee den Kauf von F/A-18-Flugzeugen stoppen wollte. Jetzt steht der schwedische Gripen im direktdemokratischen Gegenwind.

Am 6. Juni 1993 votierte der Souverän mit 57,2 Prozent für die Beschaffung der F/A-Flotte; dies bei einer überdurchschnittlich hohen Stimmbeteiligung von 55,58 Prozent. Die NZZ kommentierte das Ergebnis damals wie folgt: «Mit der erhofften, aber nicht unbedingt erwarteten Deutlichkeit haben sich am Wochenende die Stimmbürger für die Modernisierung der Luftwaffe und damit für eine glaubwürdige Landesverteidigung engagiert.»
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Kinderparlament Bern sagt nein zum Gripen

Der Gripen hat in der Stellungnahme des Kinderparlamentes Bern eine Bruchlandung erlitten. Die hohen Kosten und die Unwahrscheinlichkeit eines Krieges in der Schweiz sowie ungeklärte technische Fragen bezüglich der langfristigen Flugtauglichkeit des Gripen waren die Hauptargumente der jungen Gripen-Gegnerinnen und -Gegner. Im Weiteren ins Feld geführt wurde die Überzeugung, dass die Schweiz in einer ernsthaften Bedrohungslage auf die Unterstützung von benachbarten Staaten zählten könnte. Die Argumente der Befürwortenden, welche die Notwendigkeit der Erneuerung veralteter Kampfjets für den Kriegsfall sowie die Möglichkeit in Krisenregionen auf der Welt Unterstützung leisten zu können hervorstrichen,vermochten die Kinderparlamentarierinnen und -parlamentarier nicht zu überzeugen: Mit deutlichen 81 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung wurde der Gripen-Kauf abgelehnt.

Mitteilung der Stadt Bern
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Dossier „Gripen“ auf politnetz.ch

54 veraltete Kampfflugzeuge F-5 Tiger sollen durch 22 moderne Gripen-Kampfflugzeuge ersetzt werden. Die Beschaffung soll durch einen Fonds finanziert werden. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen.

Abstimmungsfrage
Wollen Sie das Bundesgesetz vom 27. September 2013 über den Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen (Gripen-Fonds-Gesetz) annehmen?

Empfehlungen von Bundesrat und Parlament
Der Nationalrat hat die Vorlage mit 119 zu 71 Stimmen bei 4 Enthaltungen gutgeheissen, der Ständerat mit 25 zu 17 Stimmen.
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Retten Sie die Tiger F-5

Erinnerungen an die Armee 61

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