Die Treffsicherheit sinkt

Nicht nur mit der Disziplin, sondern auch mit der Treffsicherheit steht es nicht zum Besten. ­ Im vergangenen Jahr erhielten 367 AdA einen Marschbefehl für ­einen Verbliebenenkurs, 2010 waren es bloss 309. Zu einen ­Verbliebenenkurs werden AdA aufgeboten, welche die erforderliche Punktzahl nicht erreichen, also nicht genug treffsicher sind.
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Bundesrat hält an «Obligatorischem» fest

Angehörige der Armee werden auch in Zukunft einmal pro Jahr die obligatorische Schiesspflicht absolvieren müssen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch einen Vorstoss der Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé zur Abschaffung des «Obligatorischen» abgelehnt.
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Die Schweizer Armee kämpft gegen Stress

Resilienz ist derzeit ein Boom-Thema in der Psychologie. Sie beschreibt die Fähigkeit, belastende Erlebnisse zu bewältigen und sich in herausfordernden Situationen besonnen zu verhalten. Eine regelrechte Industrie mit Angeboten zur Verbesserung der psychischen Widerstandskraft hat sich bereits etabliert, die etwa Burnouts im stressigen Arbeitsalltag vorbeugen soll. Die US-Army hat seit 2009 ein Resilienztraining in die Ausbildung integriert. Etwas Ähnliches schwebt auch dem Militärpsychologen Hubert Annen vor. Unter seiner Leitung wird in einem Forschungsprojekt ein Resilienztraining erarbeitet, das an die Gegebenheiten des Schweizer Militärs angepasst ist, das Army Resilience Training (ART). «Damit wollen wir die mentale Gesundheit fördern und zur Stressprävention und zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Armee beitragen», sagt er. Denn die Korrelation sei klar: «Wer einen tiefen Resilienzwert hat, scheidet eher aus.»
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Bundesrat verabschiedet Bericht zum Offiziersbestand und zur Attraktivität des Militärdienstes

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 29. September 2017 einen Bericht zu zwei Postulaten verabschiedet, in dem Massnahmen zur Sicherstellung des Kadernachwuchses und zur Erhöhung der Attraktivität des Militärdienstes festgehalten werden. Die Massnahmen wurden bereits im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Armee ergriffen.

Die Massnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Militärdienstes lassen sich in vier Bereiche bündeln:

  1. Zeitgemässe Selektion: Das Potenzial der Schweizer Männer und Frauen soll optimal ausgeschöpft werden. Wenn Dienstpflichtige ihren zivilen Fähigkeiten entsprechend Dienst leisten können, trägt dies zur Attraktivität des Militärdienstes bei.
  2. Verbesserte Vereinbarkeit von Militärdienst und ziviler Laufbahn: Dienstleistende Männer und Frauen sollen Militär, Aus- und Weiterbildung und Beruf so gut wie möglich miteinander vereinbaren können.
  3. Ziviler Nutzen: Im Militär erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten sollen in Bildungslandschaft und Wirtschaft anerkannt werden und den Armeeangehörigen so einen zivil verwendbaren Nutzen verschaffen.
  4. Attraktive Ausbildung: Die Ausbildungsdienste (Rekrutenschule, Kaderschulen und Wiederholungskurse) sollen sinnvoll und herausfordernd gestaltet werden.


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Schweden übt den Krieg

Es geht Schlag auf Schlag: Während Moskau diese Woche sein Grossmanöver Sapad 2017 beginnt, hat Schweden die Kriegsspiele Aurora 17 bereits eröffnet – die grössten in dem Land seit 23 Jahren. Während sich Moskau in offizieller Leseart gegen die Gefahr aus dem Westen verteidigt, rüstet Schweden gegen eine russische Intervention. Obwohl das Land im Frieden allianzfrei und im Krieg neutral ist, machen bei den Manövern Soldaten aus mehreren Nato-Staaten mit. Allein die USA stellen 1000 der insgesamt rund 20’000 Mann. Warum dieser massive Aufmarsch in einem Land, das noch vor wenigen Jahren für UNO-Friedensmissionen probte statt für den Krieg?
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Die Armee lockt angehende Offiziere mit Geld

Der Schweizer Armee fehlt es an Offizieren. Diesen Mangel will Verteidigungsminister Guy Parmelin mit einem Griff in die Militärkasse bekämpfen: Wer sich zum höheren Unteroffizier oder Offizier ausbilden lässt, dem soll die Armee mehrere tausend Franken an eine zivile Aus- oder Weiterbildung zahlen – an ein Studium etwa oder auch an eine Sprachschule im Ausland.

Die Armee rechnet für 2018 bis 2021 mit Kosten von zirka 23 Millionen Franken, wie Armee-Sprecherin Delphine Allemand erklärt. Eine entsprechende Verordnung soll der Bundesrat noch dieses Jahr verabschieden. Obwohl dieser Schritt noch aussteht, informiert das Verteidigungsdepartement online bereits detailliert über die Gutschriften. Anträge dafür könnten schon gestellt werden, heisst es – immerhin mit dem Hinweis, die Angaben seien ohne Gewähr, da die Verordnung noch in Bearbeitung sei.

Während die Behörden die Internetseite aktualisierten, gingen die Sicherheitspolitiker offenbar vergessen. CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler (LU) etwa ist überrascht über die ­geplante Einführung der Ausbildungsgutschriften. Die Sicherheitspolitische Kommission sei nicht über die Pläne informiert worden, sagt sie: «Das ist störend.» 
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«Beste Armee» am falschen Ort

Erst recht nicht angesprochen wurde im 22 Minuten langen Propagandafilm von SRF-Reporter die gefährliche Abhängigkeit von der US-Navy, in welche Armeeführung, Bundesrat und Parlament unsere Luftwaffe mit dem Kauf des US-Jets F/A-18 hineinmanövriert haben: Für Wartung und Betreuung der Elektronik dieser Kampfjets ist zu grossen Teilen die US-Navy-Base China Lake in Kalifornien zuständig. Auf entscheidende Elemente der F/A-18- Elektronik haben Schweizer Armee-Ingenieure keinen Zugriff. Das gilt erst recht für die Luft-Luft-Raketen AMRAAM (Advanced Medium Range Air to Air Missile) der F/A-18. Das ist alles «plombiert» und nur Fachleuten der US-Navy vorbehalten.
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Ein Schweizer auf dem Flugzeugträger (Video)

Eigentlich liegt die Heimatbasis von Militärpilot Andreas Kuhn in Meiringen. Aber der Luzerner ist weit weg von zu Hause – in Virginia Beach, an der amerikanischen Ostküste. Dort steht er vor der grössten Herausforderung seiner fliegerischen Karriere: dem Starten und Landen auf einem Flugzeugträger.
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Umstrittene Bildungsoffensive der Armee

Bald sind die Semesterferien vorbei und es gilt wieder ernst für die Studentinnen und Studenten in der Schweiz. Einige von ihnen starten mit einem Punktevorsprung – und zwar jene, die in der Armee weitermachen: Offiziere und höhere Unteroffiziere können sich ihre militärische Führungsausbildung unter gewissen Umständen ans Studium anrechnen lassen. Entsprechende Vereinbarungen hat die Armee in den vergangenen Jahren mit Hochschulen abgeschlossen. Das Ziel: die militärische Laufbahn wieder attraktiver machen und den Kadernachwuchs sichern.
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Rückblick der Schweizer Armee 2016 – Armee in Zahlen

Informationen auf vtg.admin.ch

Erinnerungen an die Armee 61

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