Im schweizweit einzigen Führungssimulator der Armee

Die Möglichkeiten reichen weit: «Wir können es schneien lassen. Wir können die Strassen vereisen, eine Lawine oder ein Erdbeben auslösen, einen Flugzeug- oder Helikopterabsturz simulieren», sagt Bühler. Sie können die Welt untergehen lassen – alles imaginär natürlich, wie in einem Videospiel. Auf die Veränderungen müssen die Offiziere trotzdem reagieren – und sei es nur, wenn sie den Befehl ausgeben, dass die Mannschaftsfahrzeuge die Schneeketten montieren sollen. Der Name ist Programm: Im Führungssimulator wird simuliert, wie man seine Leute zu führen, seine Mittel richtig einzusetzen hat.
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Deutschland braucht keine Massenheere an Amateuren

In Deutschland wird die Idee einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Erwachsene als Allzweckwaffe gegen gesellschaftliche Engpässe diskutiert. Dabei müsste der Staat seine Steuereinnahmen nur richtig einsetzen, um die benötigten Dienste auf dem Arbeitsmarkt einzukaufen.
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Internet-Soldaten, vorwärts, Marsch!

Elektronische Angriffe von Cyberkriegern sind derzeit die grösste Gefahr für die Schweiz. Eisenbahnen, Flugzeuge, AKW, aber auch Infrastrukturen der Telekommunikation oder der Verteidigung sind mögliche Ziele. Die Armee macht deshalb vorwärts mit dem Aufbau einer Kompanie von rund 100 Cyberspezialisten. Sie sollen die militärischen Informationssysteme sowie die IT-Netzwerke schützen und Cyberangriffe abwehren.
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Trotz finanzieller Anreize macht kaum einer weiter

Um den seit Jahren anhaltenden Mangel an Offizieren in der Schweizer Armee zu bekämpfen, setzt der Bundesrat seit Beginn dieses Jahres auf finanzielle Anreize. So erhalten angehende Offiziere bis zu 14’400 Franken an Studium oder Sprachschule bezahlt.

Wie die «Luzerner Zeitung» und das «St. Galler Tagblatt» nun berichten, hält sich das Interesse an diesem Angebot aber in Grenzen. Lediglich zwölf Gesuche sind bisher eingegangen – bewilligt wurden davon fünf. Die anderen sieben Gesuche wurden abgelehnt, weil sie entweder unvollständig waren oder von Personen gestellt wurden, die aufgrund ihres Ausbildungsdatums kein Anrecht auf das Angebot hatten, sagt Armeesprecher Stefan Hofer zur «Luzerner Zeitung». Obwohl die Anzahl der Anmeldungen durchaus gering ist, will die Armee am Angebot festhalten und denkt sogar daran, es auszubauen. […] Die Armee zieht bisher ein positives Fazit zu den beiden Massnahmen. Diese förderten die Kadergewinnung, erklärt Armee-Sprecher Hofer. 
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Kein Schreien, kaum Drill, kürzere Märsche – Plötzlich sind alle so nett

Weniger Drill, kürzere Märsche – und auch mal ein Verschiebungsmarsch in Turnschuhen: Die Armee will die Rekrutenschule attraktiver machen. BLICK hat die Rettungstruppen bei Wangen an der Aare BE besucht. Wie streng ist die RS light?
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Die «Kuschel-RS» ist bei Rekruten ein Erfolg

Turnschuhe auf dem Marsch, Ausgang ab der ersten Woche und mindestens sechs Stunden Schlaf: Die Armee hat auf Anfang Jahr Massnahmen ergriffen, um die Armee attraktiver zu machen und die Zahl der Abgänge zu reduzieren. Jetzt zeigen Daten, die 20 Minuten vorliegen: Das als «Kuschel-RS» kritisierte Paket zeigt Wirkung. Die Zahl der Abgänge aus der ersten Rekrutenschule des Jahres 2018 fielen tiefer aus als im Vorjahr. Damals verabschiedeten sich 15 Prozent der 16’615 eingerückten Rekruten aus der Ausbildung, im neuen Modell waren es zwölf Prozent der bisher eingerückten 10’763 angehenden Soldaten.
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Der Imagebotschafter der Armee

Daniel Baumgartner marschiert über den Ausbildungsplatz in Colombier (NE). Schneeflocken fallen. Der Wind geht durch Mark und Bein. «Bei diesem Wetter muss mir keiner etwas von Attraktivitätssteigerung erzählen.» Er weiss: Militärdienst zu leisten, ist kein Zuckerschlecken. Drill, lange Märsche, wenig Schlaf, wenig Selbstbestimmung. «Klar wählen da viele aus opportunistischen Gründen den Zivildienst.»
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Secondos haben mehr Bock auf Militärdienst

Die Schweizer Armee hat ein Imageproblem: Letztes Jahr erreichten die Zulassungen für den Zivildienst mit 6785 einen neuen Höchststand seit 2011. An den Secondos kann dies kaum liegen: Eine bisher unveröffentlichte detaillierte Auswertung einer ETH-Umfrage bei 1291 Rekruten aus dem Jahr 2013 zeigt, dass sie der Armee deutlich positiver gegenüberstehen als ihre Kollegen ohne Migrationshintergrund.

So glaubten am Ende ihrer Zeit in der RS 37 Prozent der Secondo-Rekruten, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch ihren Dienst steigern werden. Bei den «Schweizer» Rekruten waren es nur 28 Prozent. Zu Beginn der RS sahen gar 44 Prozent der Secondos ihre Job-Chancen durch die Armee verbessert.
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Wird das obligatorische Schiessen abgeschafft?

Jedes Jahr müssen Schweizer Soldaten zum obligatorischen Schiessen. Wenn es nach der SP-Nationalrätin Chantal Galladé geht, soll damit Schluss sein: In einer im September eingereichten Motion fordert sie die Aufhebung der ausserdienstlichen Schiesspflicht. «Der Ausbildungsnutzen ist relativ klein, währenddessen der Aufwand doch relativ gross ist», schreibt sie in ihrer Begründung. Zudem sei das obligatorische Schiessen «zu einer Art Subventionierung der Schiessvereine verkommen, was nicht der Zweck sein kann».
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WEA: Bundesrat beschliesst weitere Schritte für rasche Umsetzung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. November 2017 eine Reihe von Verordnungsrevisionen verabschiedet, die die Vorgaben des neuen Militärgesetzes für die «Weiterentwicklung der Armee» (WEA) präzisieren. Sie treten auf den 1. Januar 2018 in Kraft, wenn die fünfjährige Umsetzung der WEA beginnt.

  • Verordnung über die Militärdienstpflicht (VMDP)
  • Verordnung über die Mobilmachung zu bestimmten Assistenz- und Aktivdiensten (VMob)
  • Dienstreglement der Armee (DRA)
  • Verordnung über die medizinische Beurteilung der Militärdiensttauglichkeit und Militärdienstfähigkeit (VMBM)
  • Verordnung über die Ausbildungsgutschrift für Milizkader der Armee (VAK)
  • Verordnung über die Wahrung der Lufthoheit (VWL)
  • Verordnung über den Militärsport
  • Verordnung über die Militärjustiz (MJV)
  • Verordnung über den Stab Bundesrat Nationale Alarmzentrale (V Stab BR NAZ)


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Erinnerungen an die Armee 61

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