Aufgeschnappt: Wieso so viele Offiziere abmarschieren

Die Neue Luzerner Zeitung vom letzten Samstag greift ein Thema auf, welches bereits seit rund 10 Jahren der Schweizer Armee anlastet (siehe beispielsweise hier) und welches – trotz Beteuerung verschiedenster Höheren Stabsoffiziere – nie wirklich ernsthaft angepackt wurde: die Schweizer Armee verliert als Arbeitgeber seine Attraktivität.
→ Weiterlesen: Aufgeschnappt: Wieso so viele Offiziere abmarschieren

Schweizer Unis rechnen Wehrdienst an (Video)

Schweizer Soldaten auf EU-Mission nach Afrika?

Am 31. Januar dieses Jahres erreichte ein Couvert das Schweizer Aussendepartement (EDA). Abgeschickt hatte es die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton (57). Adressiert war es an Aussenminister Didier Burkhalter (52). Der Inhalt: ein Brief mit politischem Zündstoff. Catherine Ashton fragt darin im Namen der EU den FDP-Bundesrat offiziell an, ob sich die Schweiz an der EU-Mission zur Ausbildung des Militärs in Mali beteiligen möchte. Name der Operation: EUTM Mali.

Bericht von blick.ch – wikipedia-Eintrag zu EUTM Mali
→ Weiterlesen: Schweizer Soldaten auf EU-Mission nach Afrika?

Der Armee-Einsatz war als Schulung getarnt

Gemäss Blick.ch vorliegenden Informationen sollen mehrere Angehörige der Elite-Einheit AAd10 zwischen Januar und Anfang März gestaffelt nach Bamako, die Hauptstadt Malis, geflogen sein. Dort ist das operative Headquarter untergebracht. «Die Schweizer Sondertruppe dürfte von der Nato vor Ort Unterstützung erhalten haben», sagt ein Insider gegenüber Blick.ch. Um die Bewilligungspflicht durch das Parlament zu umgehen, wurde der Einsatz als Schulung deklariert. Auftrag der Elite-Soldaten: Schutz von Schweizer Diplomaten, die als Vermittler in Mali im Einsatz waren.
→ Weiterlesen: Der Armee-Einsatz war als Schulung getarnt

Militärunterricht als Schulfach

Schurawljow, der im Verteidigungsausschuss der Duma sitzt, schlägt vor, den Militärunterricht in der 10. und der 11. Klasse einzuführen, um Grundlagenwissen über die Staatsverteidigung und die Wehrpflicht zu vermitteln. [...] Seinen Vorstoß begründet der Abgeordnete damit, dass die jetzige vormilitärische Ausbildung in Russland äußerst unwirksam sei.

Quelle: ria.ru

Kommentar:
Giardino empfiehlt vielen Politikern Nachhilfeunterricht in den Fächern “Souveränität”, “Neutralität”, “Verteidigungspolitik”, “Strategische Studien” und “Geopolitik” zu besuchen.
→ Weiterlesen: Militärunterricht als Schulfach

NZZ FOLIO: In der RS

 


→ Weiterlesen: NZZ FOLIO: In der RS

Schweizer Armee nutzt ihre Simulatoren nicht wirtschaftlich

Die Schweiz setzt bei der militärischen Ausbildung stärker auf Simulatoren als andere Länder. In die gegenwärtig betriebenen Simulationssysteme und die dazugehörende Infrastruktur hat sie mehr als zwei Milliarden Franken investiert. Hinzu kommen die Betriebskosten. Die Finanzkontrolle wollte wissen, wie die teure Infrastruktur genutzt wird. Sie prüfte insbesondere Fahr- und Flugsimulatoren sowie Taktik- und Führungssimulatoren. Dabei habe sich gezeigt, dass der Nutzen der Geräte unbestritten sei, schreibt die Finanzkontrolle in ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht. Bei der Wirtschaftlichkeit setzt die EFK jedoch Fragezeichen. Bericht auf: aargauerzeitung.ch

Häuserkampf in der Heidelandschaft

Die deutsche Bundeswehr sieht die Konflikte der Zukunft in den urbanen Ballungsgebieten. Um den Häuserkampf realitätsnah zu trainieren, baut sie nördlich von Magdeburg eine europaweit einmalige Stadt.

Im November ist mit dem Bau der Megastadt begonnen worden. Auf einer Fläche, dreimal so gross wie Monaco, werden bis 2017 mehr als 500 Gebäude gebaut. Damit die Häuserkämpfe realistisch trainiert werden können, erhält die Geisterstadt alle Elemente moderner Grossstädte: Autobahn und Bahnhof, Regierungsgebäude, Sakralbauten, Sportstadien und Hochhaussiedlungen. An U-Bahn und Kanalisation haben die Planer ebenso gedacht wie an Elendsviertel und Müllhalden und einen 1,5 Kilometer langen Fluss. Über einen Flugplatz mit einer 1700 Meter langen Graspiste verfügt das Gelände bereits.
→ Weiterlesen: Häuserkampf in der Heidelandschaft

«Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen»

Der Schweizer Armee gehen zunehmend die Offiziere aus. Zwar wurden 2011 noch 946 neue Leutnants brevetiert, doch der Trend ist seit Jahren rückläufig. Bei den Zugführern beträgt der Unterbestand bereits 19 Prozent. Ein Grund für die sinkende Bereitschaft zum Weitermachen ist die verbreitete Ansicht, dass eine Armeekarriere dem beruflichen Fortkommen eher hinderlich sei.

«Das wollen wir korrigieren. Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen», sagt Oberst im Generalstab Nik Jäger. Sein Team richtet derzeit im Auftrag des Armeechefs die Kaderausbildung neu aus. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Reform mit dem Namen «Weiterentwicklung der Armee». Die Reform soll 2013 der Bundesversammlung unterbreitet werden und neben der Kaderausbildung die Grösse der einzelnen Verbände und das Stationierungskonzept neu regeln.
→ Weiterlesen: «Eine Militärkarriere muss sich wieder lohnen»

Offiziersschule wird Teil des HSG-Studium

Die Kaderschmiede Uni St. Gallen (HSG) macht einen bemerkenswerten Schritt: Offiziere der Schweizer Armee dürfen sich ihre militärische Laufbahn ans Studium anrechnen lassen. Wie die Armee am Donnerstag mitteilte, gibt es für die Offiziersschule und das Abverdienen im Bachelor-Studium sechs ETCS-Punkte, für Fouriere und Feldweibel vier. Kompaniekommandanten oder Stabsoffiziere kriegen fürs Masterstudium nochmals sechs Punkte – und sparen sich damit gut zwei Monate Studium.
→ Weiterlesen: Offiziersschule wird Teil des HSG-Studium

Unterstützen Sie uns!

Abonnenten

    830