Das Volk im Kampfjet-Stress

Anders als beim letzten Mal soll diesmal nicht über einen konkreten Flugzeugtyp abgestimmt werden, sondern über die Grundsatzfrage, wie der Luftraum zu schützen sei. Das Mittel dazu ist ein sogenannter Planungsbeschluss, der dem fakultativen Referendum unterstellt wird – ein Ins­trument, das zwar bereits seit 14 Jahren existiert, aber noch nie verwendet wurde. Besonders konkret dürfte dessen Inhalt nicht werden. Das VBS will darin den Kostenrahmen festhalten, aber auch «was der Zweck der Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums ist und dass dazu eine Kombination von Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung nötig ist».
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Fehler von Armeejuristen kosten Millionen

Es war ein Blitz aus heiterem Himmel. Am 8. Dezember 2016 verbrachte Andreas Stettbacher, der höchste Arzt der Schweizer Armee, einen munteren Nachmittag im Kreis der obersten Armeeführung am Murtensee. Tags darauf eröffnete ihm ein Vorgesetzter, dass er, Stettbacher, per sofort freigestellt ist. Dass das Verteidigungsdepartement (VBS) ihn verdächtigt, Amtspflichten verletzt und Vermögensdelikte begangen zu haben. Dass Strafanzeige gegen ihn erstattet wurde. Und dass die Öffentlichkeit über die Vorwürfe informiert wird.
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Für Offiziere ist nur der Tarnkappenbomber gut genug

Divisionär Andreas Bölsterli, Chefredaktor der von der Schweizer Offiziersgesellschaft herausgegebenen Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift (ASMZ), erklärt im neusten Editorial: Rafale und Eurofighter seien zu alt, ihre Technologie nicht mehr auf dem neusten Stand. Es gehe bei den geplanten Milliarden-Investitionen in die dritte Dimension «nicht nur um den Ersatz von Flugzeugen, sondern um die eigentliche Existenz der Luftwaffe und damit auch um das Gesamtsystem der Armee», so der Zweisternegeneral.
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Bald neuen Regeln für Wehrpflichtersatz

Wer bei der Entlassung aus dem Militärdienst nicht alle Diensttage geleistet hat, soll künftig zahlen müssen. Der Nationalrat ist einverstanden mit dieser und weiteren Änderungen des Gesetzes über die Wehrpflichtersatzabgabe. Als nächstes entscheidet der Ständerat.
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Sicherheitslage bereitet Armeechef Philipp Rebord Sorgen

«Die Lage könnte rasch eskalieren», sagt der neue Chef der Armee Philipp Rebord im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» – einem der wenigen, die er seit seinem Amtsantritt gegeben hat.Die Schweizer Armee brauche deswegen nach wie vor schwere Mittel wie Kampfpanzer, Kampfflugzeuge oder Artillerie.
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Warum der Bund Geld für Jets hat, aber nicht für junge Väter

Herr Parmelin, Milliarden für Luftabwehr, Kampfjets und Olympia – keinen Rappen für junge Väter. Warum hat der Bund Geld für Verteidigung und Sportanlässe, aber nicht für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub?
Der Bundesrat hat entschieden, dass wir jetzt dringend die Sicherheitslücke in unserem Luftraum schliessen müssen. Es geht um den Schutz unserer Bevölkerung vor Angriffen aus der Luft. Ohne Sicherheit gibt es keine Wohlfahrt. Ohne Sicherheit wird die Wirtschaft gebremst. Dann können wir auch keine Sozialleistungen mehr finanzieren.
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«Arena»: Soll die Schweiz acht Milliarden für Kampfjets ausgeben?

Die Schweizer Luftwaffe braucht eine Frischzellenkur. Die 53 F-5 Tiger und 30 F/A-18 fliegen ihrem Ende entgegen, in etwas mehr als zehn Jahren erreicht auch der letzte dieser Kampfjets sein Ablaufdatum. Um die Flotte zu ersetzten und gleichzeitig die bodengestützte Luftverteidigung aufzurüsten, will der Bundesrat acht Milliarden Franken ausgeben. Der hohe Betrag und der Fakt, dass noch nicht sicher ist, ob das Volk darüber abstimmen kann, geben zu diskutieren.
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Parmelin hat «keine Angst» vor Kampfjet-Abstimmung

Am Mittwoch schaffte der Bundesrat zumindest Klarheit über den Kostenrahmen für die neue Luftverteidigung. Acht Milliarden Franken dürfen Kampfjets und bodengestützte Luftverteidigung als Gesamtsystem kosten. Unklar ist jedoch nach wie vor, ob und wie das Volk über diesen hohen Betrag befinden könne. Es ist aber davon auszugehen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mitreden dürfen. «Ich habe keine Angst, das Geschäft vor dem Volk zu verteidigen», betont Verteidigungsminister Guy Parmelin (58) in der «NZZ».
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Leistet sich die Schweiz eine Luxus-Armee?

Doch leistet sich die Schweiz tatsächlich ein Luxus-Militär? 20 Minuten hat die Truppen- und Flottenstärken unserer Nachbarn und verschiedener Militärmächte mit den unseren verglichen. Das Ergebnis: Pro Kopf gerechnet übertrifft unsere Armee je nach Kategorie sogar die Saudi-Streitkräfte.
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Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums: Bundesrat fällt Grundsatzentscheide

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2017 Grundsatzentscheide zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Schweizer Luftraums getroffen. Die Schweiz soll neue Kampfflugzeuge und ein neues System für die bodengestützte Luftverteidigung beschaffen. Dafür sollen maximal 8 Milliarden Franken eingesetzt werden. Für diese und weitere Investitionen wird das Armeebudget ab 2021 um jährlich jeweils 1,4 Prozent wachsen. Der Bundesrat hat das VBS beauftragt, bis Februar 2018 Varianten für mögliche Vorlagen zu erarbeiten. Geprüft werden sollen ein Planungsbeschluss, eine Revision des Militärgesetzes, der übliche Weg über die Armeebotschaft oder andere Möglichkeiten.
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Erinnerungen an die Armee 61

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