Bruno Lezzi: «Wenn Rebord über zu wenig Geld jammert, schadet das der Armee»

Die Weiterführung der Armee (WEA) ist beschlossene Sache. Das Parlament hat das Budget abgesegnet und ein Referendum ist gescheitert. Das heisst, ab 2018 setzt die Armee die beschlossenen Massnahmen um, und bis im Jahr 2021 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Der Militärexperte Bruno Lezzi ist «gedämpft optimistisch», dass nach diesen drei Jahren alles so funktioniert, wie es sollte. Für SRF News nimmt er zu den vier grössten Veränderungen Stellung.
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Ein Teamplayer bringt Ruhe in die Armee

«Der Chef ist derjenige, der die anderen braucht»: So umreisst Philippe Rebord, was er unter Führung versteht. Es ist kein Zufall, dass der Chef der Armee dieses Zitat des französischen Dichters und Lyrikers Paul Valéry gewählt hat, um sich gestern nach 100 Amtstagen den Medien zu präsentieren. Denn es zeigt: Der Gebieter über zurzeit 160000 und künftig immerhin noch 100000 Soldaten ist ein ­Teamplayer. Damit grenzt er sich von Vorgänger André Blattmann ab, der als ausgeprägter Selbstdarsteller galt. Die Unterschiede sind auch sonst augenfällig. Während sich Blattmann gerne mit Ja-Sagern umgab, und Kritiker entweder links liegen liess oder in die Wüste schickte, kann Rebord offensichtlich besser mit abweichenden Meinungen umgehen.
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Armeechef Rebord will mehr Geld

Geht es nach ihrem Chef Philippe Rebord, braucht die Armee künftig mehr Geld. Die vom Parlament beschlossenen 5 Milliarden Franken pro Jahr genügten langfristig nicht, erklärte er am Montag vor Journalisten in Bern.

Rebord erinnerte an die in die Jahre gekommene Artillerie, die Panzer und die Radschützenpanzer. Entweder könne man diese Waffensysteme ersetzen, oder es entstehe eine Fähigkeitslücke, erklärte der Armeechef an einer Medienkonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt. Wie viel Geld es dafür brauche, sei noch nicht klar.
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André Blattmann: Servir et disparaître

Ende März wird Korpskommandant André Blattmann pensioniert. Seine wichtigste Errungenschaft? Die Armee hat ihre Verteidigungsfähigkeit zurückerlangt. […]

Die Schweiz und unsere Armee verdanken André Blattmann nach den acht Jahren seines Einsatzes sehr viel. Die Armee kann nicht mehr bloss schützen/retten/helfen, sondern wieder verteidigen. Die in der Armee 95 regelrecht vernichteten Mobilmachungsvorbereitungen sind zwar noch nicht operationell, aber gut und zeitgemäss geplant. Das Material der Bataillone, zuvor zentral gelagert und zu oft in nicht einsatzbereitem Zustand, wird wieder fest den Bataillonen zugeteilt. Grössere Truppenübungen ermöglichen wieder Verbandsausbildungen. Die militärischen Grundfähigkeiten für alle Lagen sind wieder erworben. Der abnehmende Bestand konnte konsolidiert werden.
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Blattmann setzt Militärjustiz gegen Luftwaffenchef in Marsch

Das gescheiterte Raketenprojekt Bodluv führt zu einem Nachbeben an der ­Armeespitze. Ohne die Öffentlichkeit zu informieren, hat die Militärjustiz Ermittlungen gegen den Kommandanten der Luftwaffe, Aldo Schellenberg, aufgenommen. Auslöser war der Verdacht, Korpskommandant Schellenberg habe militärische Informationen an eine unbefugte Drittperson verraten.

Damit die Militärjustiz aktiv werden darf, braucht sie einen Befehl des zuständigen Kommandanten. Diesen hat im Fall Schellenberg der Armeechef persönlich unterzeichnet. «Korpskommandant André Blattmann erteilte am 16. November 2016 den entsprechenden Untersuchungsbefehl für eine vorläufige Beweisaufnahme», erklärte am Mittwochnachmittag der Sprecher der Militärjustiz, Tobias Kühne, zu entsprechenden Recherchen des «Tages-Anzeigers».
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CdA: „Mit geschlossenen Reihen sind wir imstande, vieles zu bewegen“

Es ist mir ein Anliegen, Ihnen für Ihre permanente und grosse Unterstützung in den vergangenen Jahren zu danken. Wenn ich zurückblicke, dann stelle ich fest, dass es uns gelungen ist, in verschiedenen Bereichen markante Verbesserungen zu erzielen. Konkret handelt es sich um Verbesserungen in den Bereichen Einsätze, Bereitschaft, Ausrüstung, Ausbildung, Finanzen, Bestand und Resultate der Studie Sicherheit der ETH Zürich. Lassen Sie mich das kurz ausführen.
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André Blattmann: Der oberste Soldat der Schweiz tritt ab

1976 machte er die RS, wurde dann Berufssoldat und 2009 Chef der Armee. Als Bundesrat Guy Parmelin das Militärdepartement übernahm, waren seine Tage als Armeechef gezählt. Jetzt tritt André Blattmann ab und ist Gast von Susanne Brunner.
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CdA: Stabsübergabe

Aufgaben erwarten Philippe Rebord ab 1. Januar so einige: Als erstes muss er die Schlüsselpositionen der neuen Armeestruktur besetzen. Mit der Reform wird die Armee und ihre Führungsstruktur neu gegliedert. Die Truppe wird verkleinert und die Infrastruktur abgebaut. Als grösste Herausforderung bezeichnete Rebord die Umsetzung der Armeereform WEA. Diese beginnt Anfang 2018.
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Befehlsausgabe: Drei vor zwölf

Es ist drei vor zwölf. Natürlich nur im übertragenen Sinn. Weil es meine drittletzte Kolumne für den Blick am Abend ist. Und damit durchaus die richtige Zeit, um Ihnen einige Lehren zu präsentieren, welche ich nach fast acht Jahren als Chef der Armee ziehen kann. Ich möchte mit deren drei beginnen. […]

Der intensive Austausch mit unseren militärischen Milizorganisationen führt nachweislich zu besseren Lösungen. […]

Es braucht eine klare Kommandoordnung


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Jahresbericht Schweizer Armee 2015

„Ich bin stolz darauf, dass wir auch 2015 sämtliche unserer Aufträge erfüllt und somit erneut den Tatbeweis erbracht haben, die Aufgabe als einzige strategische Sicherheitsreserve unseres Landes wahrzunehmen.“ – CdA
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GV 2017

ACHTUNG:
Neues Datum!

Samstag, 29. April 2017
Bern
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Erinnerungen an die Armee 61

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