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Paris will lange Arme zur Verteidigung

Die französischen Streitkräfte müssen den Gürtel enger schnallen, doch die Luft geht ihnen in den kommenden Jahren nicht aus, und ihre Bewegungsfreiheit soll schon gar nicht eingeschränkt werden, im Gegenteil. Das am Montag in Paris vorgestellte Weissbuch zur Verteidigungspolitik steht zu einer ambitiösen Machtprojektion der Republik und hält insbesondere an der nuklearen Abschreckung sowie an Kapazitäten zur Ergreifung der Initiative im Ausland fest. Der Zwang zum Sparen führt indessen dazu, dass der Anteil des Verteidigungshaushalts am Bruttoinlandprodukt von 1,56 auf 1,50 Prozent schmilzt. Quelle: NZZ.ch

PfP: Schweizerisches Individuelles Partnerschafts- und Kooperationsprogramm 2013

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. März das individuelle Partnerschafts- und Kooperationsprogramm 2013 zwischen der Schweiz und der Nato genehmigt.

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Der Armee-Einsatz war als Schulung getarnt

Gemäss Blick.ch vorliegenden Informationen sollen mehrere Angehörige der Elite-Einheit AAd10 zwischen Januar und Anfang März gestaffelt nach Bamako, die Hauptstadt Malis, geflogen sein. Dort ist das operative Headquarter untergebracht. «Die Schweizer Sondertruppe dürfte von der Nato vor Ort Unterstützung erhalten haben», sagt ein Insider gegenüber Blick.ch. Um die Bewilligungspflicht durch das Parlament zu umgehen, wurde der Einsatz als Schulung deklariert. Auftrag der Elite-Soldaten: Schutz von Schweizer Diplomaten, die als Vermittler in Mali im Einsatz waren.
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Geheimabsprachen zwischen NATO und der Schweiz bezüglich WEA?

Der polnische General Mieczysław BIENIEK, stellvertretender Oberbefehlshaber des Kommandos für Transformation der Alliierten Kräfte (SACT), besucht heute Donnerstag 28. Februar im Rahmen seines Europabesuches die Schweizer Armee. Auf dem Programm in Bern steht ein Arbeitstreffen mit dem Chef Armeestab der Schweizer Armee, Divisionär Hans-Peter Walser. Gesprächsthemen sind die Weiterentwicklung der Armee und die Transformation von Streitkräften in der Allianz. Quelle: VBS Kommentar: Was interessiert es den SACT wie die (ungenehmigte) WEA der Schweizer Armee aussieht? In welche der NATO genehmen Richtung soll die Schweizer Armee transformiert werden? Wieso ein “Arbeitstreffen” und nicht einfach eine “Konsultation” oder einen “Informationsaustausch”? Ist
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Ein erschöpfter Westen auf Sinnsuche

Es ist eine seltsame Stimmung, in der in diesen Tagen die Sicherheitskonferenz in München stattfindet. Die Konflikte der Welt sind offensichtlich, ebenso das, was getan werden müsste. Und doch wirft diese Konferenz mehr Fragen auf als sie beantwortet. Es herrscht, gerade unter westlichen Regierungsvertretern, eine seltsame Beklommenheit. Sie äußert sich in vagen Redebeiträgen zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen, in gewundenen Erklärungen zu den Optionen in Syrien, in hilflosen Beistandsbekundungen zum französischen Einsatz in Mali. In Lippenbekenntnissen, die Realitäten ausblenden. Beitrag auf zeit.de

Oesterreichs Innenministerin Mikl-Leitner: Viele in Europa wünschen sich die Wehrpflicht zurück

Q: Von 27 EU-Ländern haben 21 ein Berufsheer. Ist das nicht auch für Österreich richtungsweisend?
Mikl-Leitner: Es wünschen sich viele dieser Länder die allgemeine Wehrpflicht zurück, weil ein Berufsheer im Normalfall zu teuer und im Katastrophenfall zu klein ist. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler machen.
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Rede des NATO Generalsekretärs und Replik

Aus seiner Rede (Hervorhebungen: Giardino):

We have succeeded in bringing the European family together.  We have put in place the structures that allow us to live in freedom, peace, and in safety.  And we are very close to building a Europe that is whole and free. [...]

During the Cold War, it is fair to say that Europe was largely seen as a security consumer.  Since then, however, European nations have become important security providers. Today, more European troops are deployed on international operations than ever before – on NATO-led operations in Afghanistan and in Kosovo; in the Mediterranean; and off the coast of Somalia.  At the same time, many European nations have troops deployed on other operations, led by the United Nations, or by the European Union. [...]
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Verfassungs- und völkerrechtswidrige Sicherheitspolitik von Bundesrat und Parlament

von Dr. Rudolf P. Schaub, Walchwil

Bei seiner Verabschiedung als Armeechef Ende 2007 orientierte Korpskommandant Keckeis die Öffentlichkeit erstmals darüber, dass die Schweizer Armee nicht mehr einsatzfähig ist und ihren Verteidigungsauftrag gemäss Verfassung nicht mehr erfüllen kann. Diese gravierende Aussage nahmen Bundesrat und Parlament zur Kenntnis, als handle es sich um eine nebensächliche Mitteilung des politischen Alltags. Massnahmen, um die in der Verfassung (Art. 58 BV) und im Militärgesetz (Art. 1 MG) verlangte Verteidigungsfähigkeit der Schweiz wieder herzustellen, sind für die Mehrheit von Bundesrat und Parlament bis heute kein Diskussionsthema gewesen, geschweige denn eingeleitet worden. Wie es zur schleichenden und gegenüber dem Volk bis Ende 2007 verschwiegenen Verteidigungsunfähigkeit unseres Landes gekommen war und wer dafür verantwortlich gemacht werden muss, ist nicht untersucht worden. In den Eidgenössischen Räten hat niemand eine PUK verlangt, obwohl dies bei Staatsversagen von viel geringerer Tragweite schon oft getan worden war.

Die Missachtung von Verfassung und Gesetz scheinen für den Bundesrat und die Eidgenössische Räte kein Problem zu sein, wenn
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Gruppe Giardino publiziert “Manifest II”

Die Gruppe Giardino hat heute der Öffentlichkeit ihr “Manifest II” vorgestellt. Sie beschreibt darin ihre aktualisierten Forderungen an die Adresse der Armee und der Politik. Diese leiten sich aus den Erkenntnissen ihrer Arbeit aus den vergangenen zwei Jahren ab.

Als Themen wurden u.a. aufgenommen:

  • Höherer Stellenwert der Miliz / Abbau bürokratischer Ärgernisse
  • Zurück zu bewährten Ausbildungsmodellen
  • Keine voreiligen, finanzgetriebenen Ausserdienststellungen von einsatzfähigem Material (z.B. Spz 63/89)
  • Vollständige Ausrüstung der Truppe
  • PUK zum “FIS-HE”-Debakel
  • Unabhängige “Due Dilligence” (Überprüfung der Werthaltigkeit) der Armee
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