«Die Armee beleidigt die ganze Jugend»

Die Armee will die Abbruchrate senken und deshalb «mehr Rücksicht» auf junge Rekruten nehmen. Sie sollen sich besser erholen können, nicht mehr angebrüllt werden und nicht mehr vor sechs Uhr aufstehen müssen. Marschdistanzen werden in den ersten Wochen verkürzt und es soll stärker als früher jedem Einzelnen überlassen werden, wann er einen Marsch abbrechen will.

Willi Vollenweider, Präsident der Milizorganisation Gruppe Giardino, dagegen kritisiert das Konzept: «Damit tut die Armee alle junge Männer als Warmduscher ab. Sie beleidigt die ganze Jugend.» Dabei suchte diese doch das Abenteuer und ihre persönlichen Grenzen. «Die Rekruten werden sich enttäuscht von der Armee abwenden und in den Zivildienst wechseln», glaubt Vollenweider.
→ Weiterlesen: «Die Armee beleidigt die ganze Jugend»

Offiziersgesellschaft in Geldnöten

Die Lage ist dramatisch. In der Kasse der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) klafft Ende Jahr voraussichtlich ein Loch von 75 000 Franken. Kommendes Jahr droht ein weit mehr als doppelt so hoher Fehlbetrag. Wenn nichts geschieht, ist die grösste und wichtigste Milizorganisation des Landes mit 22 000 Mitgliedern bald pleite. […]

Was die Verantwortlichen in den Kantonen und Ortssektionen besonders ärgert: Die Geldprobleme haben vor drei Jahren begonnen, als ein PR-Büro in St. Gallen mit der Führung des zentralen Sekretariats beauftragt wurde. Dieses verpasste der alt-ehrwürdigen Gesellschaft einen professionellen Auftritt samt Corporate Design. Statt wie früher schwarz-weiss und langfädig kommt der Geschäftsbericht jetzt übersichtlich, gestylt und mit roter Farbe dekoriert daher. Rot sind seitdem allerdings auch die Abschlüsse.
→ Weiterlesen: Offiziersgesellschaft in Geldnöten

SOG: Sicherheitspolitischer Bericht 2016 – nicht erfüllt!

Ende August 2016 hat der Bundesrat den neuen Sicherheitspolitischen Bericht 2016 (Sipol B 2016) vorgestellt. Trotz ausführlicher Vernehmlassung mangelt es dem vorliegenden Bericht sowohl an der stringenten Argumentationslinie als auch an klaren Leitsätzen für die Entwicklung auf Basis der WEA-Entscheide. Für die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) ist es eine verpasste Gelegenheit, dem Sipol B 2016 eine höhere Aussagekraft zuzumessen, damit sein politischer Stellenwert im Parlament mehr als lediglich eine Kenntnisnahme des Berichts darstellt.
→ Weiterlesen: SOG: Sicherheitspolitischer Bericht 2016 – nicht erfüllt!

Neuer Verein für kritische Milizoffiziere

„Milizoffiziere Schweiz – Unabhängig. Wach. Kritisch“ lautet das Motto des Vereins. Er wendet sich an junge Milizkader, denen er eine Alternative zu den bestehenden Offiziersvereinigungen bieten will. Über die Gründung des Vereins berichteten die „Zentralschweiz am Sonntag“ und „Ostschweiz am Sonntag“.

Die Initianten lehnen laut eigenen Angaben „die Kultur des befohlenen Denkverbots in der Armee und in VBS-nahen Organisationen“ ab. Der Verein sei derzeit „in Gründung“, sagte Hauptinitiator Hanspeter Draeyer am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Internetseite milizoffiziere.ch sei am vergangenen Freitag aufgeschaltet worden.
→ Weiterlesen: Neuer Verein für kritische Milizoffiziere

SOG-Präsident in der Verteidigung

Die Gruppe Giardino, in der engagierte Armeebefürworter zusammengeschlossen sind, sammelt Unterschriften gegen die Reform. Sie spricht von einer Halbierung des Bestands und warnt, dass die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr wahrnehmen könne. Holenstein widerspricht. Für ihn geht die Reform in die richtige Richtung. Kann diese «Rumpf-Armee» ihren Auftrag tatsächlich noch wahrnehmen? Ist sie den neuen Bedrohungslagen – Terror und Cyberwar – gewachsen? Stefan Holenstein nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Hans-Peter Künzi.
→ Weiterlesen: SOG-Präsident in der Verteidigung

Ausblick: Samstagsrundschau mit SOG-Präsident

Während gewisse Kreise die geplante Armeereform lautstark bekämpfen, stellt sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft hinter das Projekt des Bundesrats – trotz einer massiven Reduktion der Truppengrösse. Präsident Stefan Holenstein erklärt die Haltung seines Verbandes.

Die Gruppe Giardino, in der engagierte Armeebefürworter zusammengeschlossen sind, sammelt Unterschriften gegen die Reform. Sie spricht von einer Halbierung des Bestands und warnt, dass die Armee ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr wahrnehmen könne. Holenstein widerspricht. Für ihn geht die Reform in die richtige Richtung. Kann diese «Rumpf-Armee» ihren Auftrag tatsächlich noch wahrnehmen? Ist sie den neuen Bedrohungslagen – Terror und Cyberwar – gewachsen? Stefan Holenstein nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Hans-Peter Künzi.
→ Weiterlesen: Ausblick: Samstagsrundschau mit SOG-Präsident

Offiziersgesellschaft fürchtet das „WEA“-Referendum

Das Bürgerkomitee wirft der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) undemokratisches und verfassungswidriges Verhalten vor. Dies schadet ihren Mitgliedern, der Armee und der Schweiz.

Unbeholfener Versuch: Die SOG-Präsidentenkonferenz stellt sich in ihrer Medienmitteilung vom 8. Juni 2016 gegen das WEA-Referendum. Sie verbreitet unbelegte Behauptungen und erweckt den Anschein, das Referendum richte sich gegen die schon lange überfälligen Verbesserungen in Ausbildung der Kader sowie Ausrüstung (Vollständigkeit) und Bereitschaft (Mobilmachung) der Truppe. Alle diese seit Jahren bekannten Mängel stammen von der im Wesentlichen gescheiterten Armeereform XXI.
→ Weiterlesen: Offiziersgesellschaft fürchtet das „WEA“-Referendum

SOG: Panische Angst vor einem Volksentscheid

Das Parlament hat bekanntlich am 18. März 2016 die Eckwerte der WEA mit grossem Mehr gutgeheissen. Dieser Entscheid schafft Rechtssicherheit und ermöglicht die langfristige Planbarkeit der Armee. Die SOG hat sich in den letzten Jahren intensiv für eine schlagkräftige und glaubwürdige WEA engagiert und durfte mit Zufriedenheit feststellen, dass praktisch alle ihrer Verbesserungsvorschläge aufgenommen und in die Botschaft eingeflossen sind. Die SOG-Präsidentenkonferenz spricht sich, zusammen mit dem SOG-Vorstand, […] gegen das Referendum zur WEA aus.
→ Weiterlesen: SOG: Panische Angst vor einem Volksentscheid

Die KOG Thurgau unterstützt die Halbierung der Armee

Für das Referendum gegen die WEA, mit dem verfänglichen Motto „NEIN zur Halbierung der Armee“, sammelt die Gruppe Giardino und ihr nahestehende Organisationen Unterschriften. In einer Referendumsabstimmung ginge es zu entscheiden, ob wir weiterhin Strukturen unterhalten, die auf dem Papier zwar gut und leistungsfähig aussehen, bei einer genaueren Betrachtung den Anforderungen jedoch in keiner Weise standhalten. Oder, ob wir mit der WEA eine moderne, gut alimentierte, zweckmässig ausgerüstete und schnell einsatzbereite Armee haben werden.
→ Weiterlesen: Die KOG Thurgau unterstützt die Halbierung der Armee

Für die SOG ist die WEA alternativlos

Die SOG stellt mit Genugtuung fest, dass ihre zahlreichen Verbesserungsvorschläge zur WEA nachhaltig zur Kenntnis genommen und in die Botschaft eingeflossen sind. Wir sind der klaren Auffassung, dass die WEA dringend notwendig ist, um die jeweils fortgepflanzten Mängel aus den früheren Reformen und namentlich in der aktuellen Armee XXI endlich zu beheben. Als Offiziere haben wir zur Genüge gelernt, in verschiedenen Varianten und Optionen zu denken und diese pragmatisch und vernünftig gegeneinander abzuwägen. Hat sich der Kommandant, gestützt auf die vorliegenden Entscheidungsgrundlagen, indes für eine Variante entschieden, dann wurde diese auch konsequent verfolgt und umgesetzt.
→ Weiterlesen: Für die SOG ist die WEA alternativlos

Retten Sie die Tiger F-5

Erinnerungen an die Armee 61

Unterstützen Sie uns!

Spin Doctors im Bundeshaus